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Beitrag Dienstag 8. Oktober 2019, 19:38

Beiträge: 8027
formelchen hat geschrieben:
Unglaublich wie du die Augen vor der Realität verschließt.....

Damit kann man die Diskussion hier wohl zusammenfassen...

Beitrag Dienstag 8. Oktober 2019, 19:57

Beiträge: 8027
Gerade in facebook gefunden, erklärt das Thema aus der Mitte der Gesellschaft heraus...

Martin Graf nachdenklich.
6. Oktober um 22:49
Ein Offener Brief und seine Folgen

Vor einigen Tagen, am 25. September kurz vor Mitternacht, habe ich einen offenen und betont sachlichen Brief an Greta Thunberg verfasst und bei Facebook online gestellt (siehe Link unten). Der Grund war schlicht: Ich wollte der grassierenden „Huch, wir werden alle sterben“-Hysterie, die derzeit in ein paar der reichsten, saubersten und sichersten Länder der Erde durch die Medien gejagt wird, etwas entgegensetzen. Denn dieser Alarmismus ist ein Luxus, den nur Menschen mit viel Geld, Sicherheit und Freizeit sich überhaupt leisten können: Wer heute noch nicht weiss, was (und ob überhaupt) er morgen essen wird, hat nämlich keine Zeit dazu.

Am nächsten Morgen fuhr ich für 5 Tage auf eine Messe nach Frankreich und konnte Facebook nur sporadisch auf dem Handy verfolgen. Was seither mit meinem Brief passierte, war stellenweise unglaublich: Bis heute wurde der Beitrag über 80.000 mal geliked, fast 100.000 mal geteilt, und knapp 20.000 User kommentierten ihn. Grösstenteils zustimmend; daneben gab es auch Kritik und – immer wieder besonders interessant - persönliche Beleidigungen gegen mich, teilweise aus der untersten Schublade. Der Sinn von Demokratie und Meinungsfreiheit/-pluralismus ist offenbar noch nicht in alle Ecken Deutschlands vorgedrungen; auch nicht zu denen, die sich selbst zur grünen Elite des Landes zählen. Zahlreiche Anhänger der „Klima-Religion“ fühlen sich in ihrer eingebildeten moralischen Überlegenheit offenbar berechtigt, jeden Andersdenkenden persönlich attackieren und beleidigen zu dürfen. Aber ich habe die Kommentare sowieso nur auszugsweise gelesen; alles war mengenmässig gar nicht zu schaffen.

Ich wäre ein „Greta-Hasser“, wurde mir von ein paar Kommentatoren unterstellt, ich „müsse meinen Altmännerfrust an einer 16-Jährigen abarbeiten“; ich wolle nur „meinen Lebensstil nicht ändern“ oder gar, ich „hätte Angst vor Greta“. Um Himmels Willen! Ich habe bei meinen eigenen Kindern zweimal Pubertät erlebt; danach hat man vor überhaupt nichts mehr Angst!

Eine Greta Thunberg ängstigt mich also ganz sicher nicht, und „hassen“ muss ich dieses bedauernswerte Kind schon gar nicht. Sie tut mir vielmehr von ganzem Herzen leid, weil sie mit ihren besonderen Befindlichkeiten und Ängsten als Sprechpuppe für interessierte Kreise benutzt wird, deren Sprüche und Dramaturgie sie wunschgemäss wiedergibt. Und weil absehbar ist, dass man sie irgendwann in dieselbe Ecke schubsen wird wie viele anderen abgehalfterten Ex-Kinderstars - wo sie mit ihren neurologischen Störungen ganz sicher nicht hingehört. Wenn die Scheinwerfer erst einmal aus sind, wird Greta niemanden mehr interessieren.

Was mir allerdings tatsächlich Sorge macht, ist der Mechanismus, mit dem sich eine durchaus beachtliche Anzahl von Menschen hysterisieren und radikalisieren lässt; auch und gerade so genannte „gebildete Leute“, die es eigentlich besser wissen müssten. Ich hätte mir gewünscht, dass Menschen im Informationszeitalter aufgeklärter, belesener und weitsichtiger sind und besonnener agieren; dass sie nicht in Filterblasen leben und nur die abgedroschenen Sprüche der eigenen Peer-Group von sich geben, sondern sich auch für andere Meinungen als die eigenen interessieren – aber das ist oft nicht der Fall. Die selbsternannten Apokalyptiker des Untergangs halten sich für ausgewiesene Klima-Experten und malen die Zukunft des Planeten in den düstersten Farben – aber wenn man sie fragt, wie genau der von ihnen befürchtete Treibhauseffekt denn überhaupt funktioniert und warum CO2 daran beteiligt sein soll, kommen sie regelmässig ins Stammeln: Wozu denn Bildung und Fakten, wenn man sich längst bequem in den eigenen Vorurteilen eingerichtet hat?

Diese alten Mechanismen – schon vor Jahrhunderten von der katholischen Kirche und anderen Religionen zur Perfektion entwickelt - funktionieren heute genauso gut wie damals. Allerdings – bedingt durch die „neuen Medien“ - noch viel schneller. Ja, davor kann man wirklich Angst kriegen. Vor allem, weil Politiker zunehmend ihr Fähnchen danach richten, um Wahlen zu gewinnen: Politik tut leider oft nicht mehr, was wichtig und nötig ist, sondern viel lieber, was in nächster Zukunft Prozente bei Umfragen und Wahlen bringt.

Haben wir wohlhabenden und satten Menschen in der so genannten „1. Welt“ das Recht oder gar die Pflicht, Menschen in Schwellenländern den Gebrauch fossiler Brennstoffe und bezahlbarer Energie zu verwehren? Mal abgesehen davon, dass das technisch gar nicht möglich ist (wie will man von Wanne-Eickel aus Einfluss auf die chinesische oder somalische Klimapolitik nehmen?) ist es unglaublich arrogant und egoistisch, anderen Menschen etwas abzusprechen, von dem man selbst schon ein Leben lang täglich profitiert.

Die Lösungen für Ernährung, Energieversorgung und Mobilität liegen in Forschung und technischer Weiterentwicklung; nicht in der dumpfen Ideenlosigkeit, anderen möglichst schnell möglichst viel zu verbieten. Abgesehen davon ist ja niemand gehindert, Dinge nicht zu tun, die er für schädlich hält: Wenn alle Klima-Apologeten in Deutschland ab morgen nicht mehr fliegen, nicht mehr Auto fahren, kein Fleisch mehr essen und keine Handies benutzen, sinken die deutschen Emissionen schlagartig um 20 Prozent. Das spielt global zwar nicht die geringste Rolle, aber wäre zumindest eine tolle Schlagzeile! Leider sind die selbst ernannten Propheten schon immer besser darin gewesen, anderen zu erzählen, was sie (nicht) tun sollen als ihre eigenen Postulate einfach selbst zu leben.

Den zweifellos vorhandenen, aber nicht seriös bezifferbaren anthropogenen Einfluss auf das Weltklima werden wir nicht vom kleinen Deutschland aus mit dem Verzicht auf Schnitzel, Autos oder Flugreisen lösen. Und das immer wieder zu hörende Totschlagargument „Aber einer muss doch mal anfangen und Vorbild sein!“ ist selbst längst mausetot: Wir haben schon vor Jahrzehnten damit angefangen; wer sich Deutschland als Umwelt-Vorbild nehmen möchte, kann das seit gefühlten Ewigkeiten tun. Es macht nur so gut wie keiner; andere Länder schütteln eher den Kopf darüber, dass und wie ein erfolgreiches Land wie Deutschland sich selbst (Stichwort Energiewirtschaft und Automobilindustrie) demontiert.

Wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen ist bislang nur eine Korrelation: Die zwischen einem unglaublich rasanten Wachstum der Weltbevölkerung von zwei auf knapp acht Milliarden Menschen in gerade einmal 70 Jahren auf der einen und einer leicht erhöhten Durchschnittstemperatur auf der anderen Seite. Das ist der Fluch der guten Tat; initiiert und wesentlich finanziert von der 1. Welt in Form von Entwicklungshilfe: Durch medizinischen Fortschritt und damit höhere Lebenserwartung; durch den erfolgreichen Kampf gegen Kindersterblichkeit, gegen den Welthunger und für den Frieden. Woraus umgekehrt aber auch folgt: Wer das Klima des Jahres 1950 oder 1780 wiederhaben will, muss zuallererst per Geburtenkontrolle (nein, NICHT durch Massenmord!) die Weltbevölkerung wieder auf den Stand von damals bringen - oder eben die Folgen unserer karnickelartigen Bevölkerungsexplosion akzeptieren: Mehr Input erzeugt mehr Output; das ist schlichte Physik. Wenn man statt zwei plötzlich acht Personen in eine 2-Zimmer-Wohnung steckt, ändert sich dort auch erheblich mehr als der Name auf dem Klingelschild.
Sicher ist auch: Man kann nicht 8 oder 10 Milliarden Menschen mit Bio-Schrebergärten ernähren und ihnen gleichzeitig das Streben nach moderner Technik und dem Luxus der 1. Welt verweigern. Hier braucht es globale Entscheidungen und keine deutschen. Und nein: Wir Deutschen sind in diesen Fragen nicht im Besitz höherer oder besserer Wahrheiten. Wir sind eines von derzeit 194 Ländern der Erde und repräsentieren gerade mal ein (!) einziges Prozent der Weltbevölkerung. Ein bisschen Demut und Respekt vor anderen Lebensentwürfen täte uns gut.

Wir sind in Deutschland in den vergangenen Jahren an zahlreichen Aufgaben grandios gescheitert: Wir haben eine überhastete „Energiewende“ verseppelt, wir scheitern an Stromtrassen und flächendeckender Digitalisierung, wir bekommen keinen in der Fläche funktionierenden und bezahlbaren ÖPNV auf die Reihe, kein menschenwürdiges Rentensystem und keinen Flughafen – aber die Welt soll ausgerechnet uns nacheifern bei der Rettung des Weltklimas per Klimastreik, Fleischverzicht, Flug- und Autoscham? Mit Hysterie kann man eine funktionierende Wirtschaft an die Wand fahren, wenn Menschen wie Lemminge von der Klippe springen – aber man löst damit kein einziges Problem, weder national noch weltweit. Die Sehnsucht nach Verboten und Einschränkungen kommt mir eher vor, als würden Freilandhühner für Käfighaltung demonstrieren.

Ich habe grosse Hoffnung, dass es in der Generation unserer Kinder genügend kreative und tüchtige junge Menschen gibt, die als Politiker, Wissenschaftler, Ingenieure und Philosophen mit Klugheit und Weitsicht die Probleme ihrer Generation auf der Basis von naturwissenschaftlichen und politischen Fakten lösen werden – und nicht auf der Basis von Angst und Massenhysterie.

Ich halte es aber auch für ziemlich arrogant und anmassend, die Welt des Jahres 2100 bereits heute „gestalten“ zu wollen: Das sollen und müssen die dann Verantwortlichen tun; nicht wir. Ich selbst bin jedenfalls sehr froh darum, nicht in der Welt leben zu müssen, die sich unsere Vorfahren vor 80 Jahren für uns ausgedacht hatten, sondern in einer Gesellschaft, die wir selbst einrichten durften und die ich für eine der besten und freiesten der Welt halte – so wie sie heute ist.

#gretathunberg #offenerbrief #fridaysforfuture

https://www.facebook.com/martin.graf.81 ... 2815216750

Beitrag Dienstag 8. Oktober 2019, 20:49

Beiträge: 336
formelchen hat geschrieben:
Und letztlich wird Öl durch die Energiewende ja mehr oder weniger durch andere Rohstoffe wieder ersetzt. Der Abbau von Lithium und anderen Rohstoffen für Batterien etc. hat ebenso schwere Folgen.


Lithium wird hoffentlich auch nicht mehr lange als Hauptressource für Akkus benötigt. Gibt einige interessante Alternativen dazu und wie es aussieht auch deutlich effizientere.
Ist auch bitte nötig, wenn man bedenkt dass aktuelle Akkus die mit Abstand älteste Technologie in modernen Handys, Laptops und Tablets ist.

Beitrag Dienstag 8. Oktober 2019, 22:11

Beiträge: 19550
@mav: der Beitrag ist natürlich gut, ich werde den sowie den ursprünglichen mal bei Facebook suchen und ebenfalls teilen und liken.

Es gibt ja derzeit auch ein prominentes Beispiel, welches von den Greta Jüngern beschimpft wird: Dieter Nuhr, der den Hype satirisch aber gewohnt clever aufs Korn genommen hat.
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Beitrag Dienstag 8. Oktober 2019, 22:13

Beiträge: 19550
bredy hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Und letztlich wird Öl durch die Energiewende ja mehr oder weniger durch andere Rohstoffe wieder ersetzt. Der Abbau von Lithium und anderen Rohstoffen für Batterien etc. hat ebenso schwere Folgen.


Lithium wird hoffentlich auch nicht mehr lange als Hauptressource für Akkus benötigt. Gibt einige interessante Alternativen dazu und wie es aussieht auch deutlich effizientere.
Ist auch bitte nötig, wenn man bedenkt dass aktuelle Akkus die mit Abstand älteste Technologie in modernen Handys, Laptops und Tablets ist.


Es werden sicher Alternativen kommen, aber ob das dann auch wieder Rohstoffe sind... Werden wir erst in einigen Jahren wissen.
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Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 09:15

Beiträge: 19550
Das wird Michael gar nicht gefallen. Lt. World Economic Forum, das jährlich die Wettbewerbsfähigkeit aller Länder weltweit berechnet, ist Deutschland gegenüber 2018 von Platz 3 auf Platz 7 abgefallen.

Vor allem bei der öffentlichen Sicherheit hat Deutschland massiv an Boden verloren. Wie kommt das nur??

Von den 103 Indikatoren, die das WEF für seinen Global Competitiveness Index benutzt, verliert Deutschland bei 53 an Boden und verbessert sich bei nur 18. Vor allem bei der öffentlichen Sicherheit schneidet Deutschland schlechter ab. In Sachen organisierter Kriminalität rangiert Deutschland mit 60 Punkten auf Rang 74, in einer Liga mit Ungarn. Musterschüler Finnland belegt mit 96,4 Punkten hier den Spitzenplatz.

Auch bei der Demokratie muss Deutschland Federn lassen, genauso wie beim Humankapital. Sowohl die Qualifikation der Auszubildenden als auch die Fortbildung der Arbeitskräfte habe sich verschlechtert.


Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ch-ab.html

Komisch, auch bei der Demokratie lässt Deutschland federn. Ist vielleicht doch etwas dran, an den bösen Theorien der "Verschwörungstheoretiker"?? :lol: :lol:

Liegt das vielleicht an der zunehmenden Zensur??
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Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 09:31

Beiträge: 336
Würdest du momentan lieber in Hongkong leben? Ist ja immerhin auf Platz 3.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 09:50

Beiträge: 19550
bredy hat geschrieben:
Würdest du momentan lieber in Hongkong leben? Ist ja immerhin auf Platz 3.


Das Ranking ist für das vergangene Jahr. Die aktuellen Probleme spielen bei der Auswertung also noch keine Rolle.

Ansonsten kann ich dir sagen, dass Hongkong super schön ist. Sowohl die Stadt selbst wie auch die eher ruhige Umgebung (Lantau usw) - ich war vor 4 Jahren dort und werde auch nochmal wieder dorthin fahren, sofern sich die Lage wieder beruhigt.
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Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 15:06

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Von 50 auf 40% zu fallen ist doof, aber immer noch Jammern auf hohem Niveau. Die CDU und alle anderen können von 40% nur träumen, egal ob im Bund oder den Ländern.


Naja das ist schon ein ordentliches Minus. Und in Bayern gibt es halt noch extrem viele Gewohnheitswähler, das darf man nicht unterschätzen. Generell verliert die CSU Stimmen und das wird sie auch bei der nächsten Wahl. Da hilft die pseudogrüne Ausrichtung von Söder auch nicht viel.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 15:29

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Wir hatten vor 2015 schon Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Wenn dann noch 1,5 Mio. Menschen hinzukommen, die auch irgendwo wohnen wollen, dann verschärft das die Situation eklatant.

Unglaublich wie du die Augen vor der Realität verschließt.....

Und dass eine Mietpreisbremse auch ihre Nachteile hat, sollte dir doch eigentlich klar sein. Genauso wie dumme Enteignungen....das alles führt dann eben dazu, dass weniger gebaut wird.


Die Probleme auf dem Wohungsmarkt kommen aber wegen den extrem hohen Mieten zustande und weil sich immer mehr alles auf die Städte konzentriert. Die Einwohnerzahlen sind seit den 90er Jahren bei etwas über 80 Millionen, derzeit sind es 82,7, 2003 zum Beispiel waren es 82,5.

Man muss sicherlich mehr machen als Mietpreisbremsen zu installieren. Am wichtigsten ist, dass die Städte wieder entzerrt und das Land wieder attraktiver wird. Die Digitalisierung würde das auch möglich machen. Es ist längst nicht mehr so, dass nur noch in den Städten gebildete Menschen zuhauf vorhanden sind und auf dem Land fast ausschließlich Bauern. Das Bild hat sich doch stark gewandelt. Da müssen Unternehmen einfach aufs Land gelockt werden.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 15:39

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Das tun wir doch?!

Du musst aber ziemlich viele Windkraftanlagen bauen um ein AKW zu ersetzen.

Der RWE-Chef hat sich gerade erst darüber beklagt, dass alle erneuerbare Energie wollen, aber keiner bereit ist ein Windrad bei seinem Haus aufbauen zu lassen.

Guckst du hier: https://www.focus.de/finanzen/boerse/fo ... 14870.html

So einfach haben es die ach so bööösen Energiekonzerne nämlich nicht. Die Leute wählen Grün, aber wenn es für sie persönlich Konsequenzen hat, dann stellen sie sich quer. :lol:

Wenn du mal das Interview liest, wirst du feststellen dass RWE sogar einen Kohleausstieg vor 2038 anstrebt. So bööse, die Konzerne. :lol: :lol:


Ich sag nicht, dass die Konzerne böse sind. Ich sag nur, dass die Ölindustrie eine extrem offensive Klimalobby betrieben hat bzw. zum Teil immer noch treibt und nachweislich Wissenschaftler gekauft hat, die auch entsprechende Ergebnisse umändern mussten. Das ist ja alles kein Geheimnis mehr und wird ja nicht mal mehr von Exxon und Co bestritten.

Und dass es Menschen gibt, die sich gegen Windräder wehren, bestreitet auch keiner. Ob das aber vor allem Grüne-Wähler sind, wage ich zu bezweifeln. Ich kenne zwei Politiker aus dem Landkreis persönlich, die bei den Grünen sind und die sind an Windrädern beteiligt. Fairerweise muss ich sagen mit einem dritten von den Freien Wählern.

Also ist es nicht so, dass jeder Mensch dagegen ist. Und letztlich sind die Menschen gegen vieles, aber es hilft halt nichts. Die Alternativen sind wie gesagt moralisch nicht zu vertreten. Außer es ist Menschen furzegal, wie viele Menschen dadurch sterben.

formelchen hat geschrieben:
Was willst du denn in die Gebirge bauen???


Sagtest du nicht gerade, dass Norwegen Berge hat und daher Wasserkraftwerke bauen können, wir nicht? Natürlich haben auch wir Berge, Mittelgebirge sogar sehr, sehr viele.

formelchen hat geschrieben:
Ich glaube du bringst da gerade etwas durcheinander. Ich spreche nicht von Horst Lüning, sondern die ganze Zeit von Sebastian Lüning. So wie schon damals in der Diskussion.


Du meinst den Lüning, der bei einem portugieischen Ölkonzern angestellt ist? :lol: Na wenn DER das sagt.
Du siehst, wieder ein Professor, mit zweifelsfreier Linie in die Ölbranche.
Wie naiv muss man sein, solche Leute ernst zunehmen. Zumala auch Lünings Aussagen schon mehrfach widerlegt wurden.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 15:40

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Es ist nicht immer alles so eindeutig wie du es hier darstellst. Es gibt Forscher die schon um die Jahrtausendwende festgestellt haben, dass die Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert, vor allem in den letzten Jahrzehnten stark zunahm.


Das Thema hatten wir doch schon. Die Sonnenaktivität nimmt nimmt seit rund 40 Jahren klar ab, davor etwas zu, aber nicht in den Bereichen, die wirklich spürbar sind. Laut NASA ist der nächste Sonnenzyklus, der derzeit gerade beginnt, der schwächste seit 200 Jahren. Siehst du irgendeine dramatische Abkühlung? Nein. Man spricht nicht umsonst von Solarkonstante. Ja, die Sonne kann das Klima massiv beeinflussen, die aktuelle Erwärmung lässt sich damit aber schlicht und ergreifend nicht erklären. Das Argument ist daher Quatsch und widerlegt worden. Mit konkreten Messungen untermauert.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 15:42

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Sicher ist das alles beschämend und schrecklich. Das Problem ist aber dabei ja immer der Mensch und nicht das Öl selbst. Es sind menschliche Fehler die dazu führen und die vermeidbar sind.

Was die Knappheit angeht, ist die Situation weniger schlimm als gedacht. Auch heute werden immer wieder neue Ölquellen entdeckt. Vor 20 Jahren sagte man schon es reiche nur noch bis 2050 oder so....aber das sieht nach heutigen Erkenntnissen schon anders aus.

Ich will Öl hier ja gar nicht schönreden....mich stört vor allem, dass deshalb immer wieder Kriege geführt werden. Und auch, dass der US-Dollar nur des Öles wegen zur Weltwährung Nr.1 wurde.


Man kann an Öl nichts schönreden. Daher raus aus dem Geschäft. Es ist blutig, es ist umweltschädlich etc. Die Alternativen gibt es wie gesagt.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 16:01

Beiträge: 19550
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Von 50 auf 40% zu fallen ist doof, aber immer noch Jammern auf hohem Niveau. Die CDU und alle anderen können von 40% nur träumen, egal ob im Bund oder den Ländern.


Naja das ist schon ein ordentliches Minus. Und in Bayern gibt es halt noch extrem viele Gewohnheitswähler, das darf man nicht unterschätzen. Generell verliert die CSU Stimmen und das wird sie auch bei der nächsten Wahl. Da hilft die pseudogrüne Ausrichtung von Söder auch nicht viel.


Ja das ist ein deutliches Minus. Aber im Bundestrend.

Beide Volksparteien haben bei der letzten Bundestagswahl massiv verloren und bei den Landtagswahlen sieht es meistens genauso aus. Und da geht es zum Großteil um Gewohnheitswähler.

Pseudogrün...naja dass dir das nicht radikal genug ist, kann ich mir gut vorstellen. :lol: :lol:

Man hat aber eben auch noch Verantwortung für die Wirtschaft und die Autoindustrie ist in Bayern ein sehr wichtiges Standbein.




MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Wir hatten vor 2015 schon Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Wenn dann noch 1,5 Mio. Menschen hinzukommen, die auch irgendwo wohnen wollen, dann verschärft das die Situation eklatant.

Unglaublich wie du die Augen vor der Realität verschließt.....

Und dass eine Mietpreisbremse auch ihre Nachteile hat, sollte dir doch eigentlich klar sein. Genauso wie dumme Enteignungen....das alles führt dann eben dazu, dass weniger gebaut wird.


Die Probleme auf dem Wohungsmarkt kommen aber wegen den extrem hohen Mieten zustande .


:lol: :lol: :lol: :lol:

Mannoman….tolle Logik. Die hohen Mieten waren also zuerst da, danach kamen erst die Probleme....aha. :lol: :lol: :lol:

MichaelZ hat geschrieben:
und weil sich immer mehr alles auf die Städte konzentriert. Die Einwohnerzahlen sind seit den 90er Jahren bei etwas über 80 Millionen, derzeit sind es 82,7, 2003 zum Beispiel waren es 82,5. .


Die Städte sind am schlimmsten betroffen, ja. Aber auch durch die Zuwanderung, denn die meisten Migranten wollen eben auch in die Ballungsgebiete. Und das hat nunmal die Situation stark verschärft.

Ich kann dir aber sagen, dass es auf dem Lande mitunter nicht anders aussieht. Ich komme ursprünglich aus einem Landkreis in Niedersachsen. Dort sind die Wachstumsraten bei den Mieten ähnlich wie hier in Hamburg. Kaufpreise haben dort auch schon ein sehr hohes Niveau und als ein Verwandter kürzlich seine Wohnung zur Vermietung inseriert hat (im Dorf!!!) war der Ansturm so groß, dass er die Anzeige nach 2 Stunden wieder offline nehmen musste.


MichaelZ hat geschrieben:
Man muss sicherlich mehr machen als Mietpreisbremsen zu installieren. Am wichtigsten ist, dass die Städte wieder entzerrt und das Land wieder attraktiver wird. Die Digitalisierung würde das auch möglich machen. Es ist längst nicht mehr so, dass nur noch in den Städten gebildete Menschen zuhauf vorhanden sind und auf dem Land fast ausschließlich Bauern. Das Bild hat sich doch stark gewandelt. Da müssen Unternehmen einfach aufs Land gelockt werden.


Da stimme ich zu.

Aber Enteignung wie sie jetzt in Berlin angestrebt wird ist definitiv der falsche Weg. Das schreckt Investoren ab, damit wird weniger gebaut und die Lage weiter verschärft.

Dass man gerade erst für rund 900 Mio. Euro in Berlin 6.000 Wohnungen zurückgekauft hat, die man vor Jahren für rund 120 Mio. verscherbelt hat, ist natürlich mega peinlich. Und dadurch entsteht nicht mal neuer Wohnraum!!!

MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Es ist nicht immer alles so eindeutig wie du es hier darstellst. Es gibt Forscher die schon um die Jahrtausendwende festgestellt haben, dass die Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert, vor allem in den letzten Jahrzehnten stark zunahm.


Das Thema hatten wir doch schon. Die Sonnenaktivität nimmt nimmt seit rund 40 Jahren klar ab, davor etwas zu, aber nicht in den Bereichen, die wirklich spürbar sind. Laut NASA ist der nächste Sonnenzyklus, der derzeit gerade beginnt, der schwächste seit 200 Jahren. Siehst du irgendeine dramatische Abkühlung? Nein. Man spricht nicht umsonst von Solarkonstante. Ja, die Sonne kann das Klima massiv beeinflussen, die aktuelle Erwärmung lässt sich damit aber schlicht und ergreifend nicht erklären. Das Argument ist daher Quatsch und widerlegt worden. Mit konkreten Messungen untermauert.


Die Wissenschaftler im geposteten Beitrag sehen das anders.


MichaelZ hat geschrieben:
Ich sag nicht, dass die Konzerne böse sind. Ich sag nur, dass die Ölindustrie eine extrem offensive Klimalobby betrieben hat bzw. zum Teil immer noch treibt und nachweislich Wissenschaftler gekauft hat, die auch entsprechende Ergebnisse umändern mussten. Das ist ja alles kein Geheimnis mehr und wird ja nicht mal mehr von Exxon und Co bestritten.

Und dass es Menschen gibt, die sich gegen Windräder wehren, bestreitet auch keiner. Ob das aber vor allem Grüne-Wähler sind, wage ich zu bezweifeln. Ich kenne zwei Politiker aus dem Landkreis persönlich, die bei den Grünen sind und die sind an Windrädern beteiligt. Fairerweise muss ich sagen mit einem dritten von den Freien Wählern.


An Windrädern beteiligt zu sein ist aber etwas anderes als es vor der Haustüre stehen zu haben. Meine Eltern haben auch in Windkraft investiert...die Räder stehen aber dort, wo sie niemanden stören.


MichaelZ hat geschrieben:
Also ist es nicht so, dass jeder Mensch dagegen ist. Und letztlich sind die Menschen gegen vieles, aber es hilft halt nichts. Die Alternativen sind wie gesagt moralisch nicht zu vertreten. Außer es ist Menschen furzegal, wie viele Menschen dadurch sterben.


Jajaja es sterben so viele deshalb. :lol: :lol:

Lächerlich. Das lässt sich gar nicht im Detail nachweisen oder gar berechnen.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Was willst du denn in die Gebirge bauen???


Sagtest du nicht gerade, dass Norwegen Berge hat und daher Wasserkraftwerke bauen können, wir nicht? Natürlich haben auch wir Berge, Mittelgebirge sogar sehr, sehr viele.


Ich habe dir schon vor Monaten erklärt, dass die Möglichkeiten für Wasserkraftnutzung in Deutschland weitgehend begrenzt und bereits ausgereizt sind. Das hat sogar das Bundesumweltministerium bestätigt.

Um das zusätzliche nutzbare Potenzial der Wasserkraft in Deutschland abzuschätzen, hat das Umweltministerium eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das nutzbare Potenzial bereits weitestgehend ausgeschöpft ist. Eine Erhöhung der Stromerzeugung aus Wasserkraft kann insbesondere durch die Modernisierung und Erweiterung bestehender Anlagen erreicht werden.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Ich glaube du bringst da gerade etwas durcheinander. Ich spreche nicht von Horst Lüning, sondern die ganze Zeit von Sebastian Lüning. So wie schon damals in der Diskussion.


Du meinst den Lüning, der bei einem portugieischen Ölkonzern angestellt ist? :lol: Na wenn DER das sagt.
Du siehst, wieder ein Professor, mit zweifelsfreier Linie in die Ölbranche.
Wie naiv muss man sein, solche Leute ernst zunehmen. Zumala auch Lünings Aussagen schon mehrfach widerlegt wurden.


Lüning arbeitete für das IPCC, dessen Linie du hier voll und ganz verteidigst.

Und Lüning leugnet auch nicht den vom Menschen gemachten Klimawandel, sondern sagt die Hysterie sei übertrieben.

Dass dir jetzt erst aufgefallen ist von welchem Lüning ich spreche, nachdem ich dich darauf hingewiesen habe, ist schon etwas peinlich. Zumal ich hier von Horst Lüning NIE etwas geschrieben habe.
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Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:04

Beiträge: 336
Teilweise würde Enteignung aber durchaus Sinn machen.
Hier in Berlin gibt es einige Gebäude die leer stehen und im Prinzip als Ruinen bezeichnet werden müssen. Sind aber im Privatbesitz (oder gehören sogar anderen Ländern).

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 19:30

Beiträge: 208
MichaelZ hat geschrieben:
Man kann an Öl nichts schönreden. Daher raus aus dem Geschäft. Es ist blutig, es ist umweltschädlich etc. Die Alternativen gibt es wie gesagt.


Das kann man so nicht sagen. In der Tat, das Erdölgeschäft ist weitgehend ein blutiges Geschäft, aber was Umweltschädlichkeit angeht, so ist das eine Frage, wie man damit umgeht. In erster Linie ist es der Mensch, der mit Erdöl Land und Luft verunreinigt - Erdöl ist nur ein energiereicher Stoff, wie Holz oder Gas.

Als Primärenergieträger kann auf Erdöl in weiter Zukunft vielleicht ganz verzichtet werden, aber für die chemische und pharmazeutische Industrie ist Erdöl unverichtbar.

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2019, 22:43

Beiträge: 1325
Tja, 1945 brauchte es vier Weltmächte um Deutschland zu zerstören, heute reichen 2 Personen und eine Partei.

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 07:22

Beiträge: 336
Kalamati hat geschrieben:
Tja, 1945 brauchte es vier Weltmächte um Deutschland zu zerstören, heute reichen 2 Personen und eine Partei.


Damals brauchte es einen Idioten und einen Haufen Lemminge um Deutschland zu zerstören ...

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 07:53

Beiträge: 8027
bredy hat geschrieben:
Damals brauchte es einen Idioten und einen Haufen Lemminge um Deutschland zu zerstören ...

Leider scheinen ja die Lemminge übriggeblieben zu sein - haben wohl nur die Seite gewechselt...

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 08:36

Beiträge: 336
Mav05 hat geschrieben:
Leider scheinen ja die Lemminge übriggeblieben zu sein


Witzigerweise kann man das aktuell für beide Seiten sagen. ;)

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 09:48

Beiträge: 19550
bredy hat geschrieben:
Teilweise würde Enteignung aber durchaus Sinn machen.
Hier in Berlin gibt es einige Gebäude die leer stehen und im Prinzip als Ruinen bezeichnet werden müssen. Sind aber im Privatbesitz (oder gehören sogar anderen Ländern).


Es geht in erster Linie ja um Enteignungen der Konzerne. Und das ist falsch.

In Fällen wie von dir genannt ist das vielleicht verständlich. Boris Palmer von den Grünen war mal in einer Talkshow und hat Beispiele aus Tübingen genannt, wo ich auch Verständnis habe wenn man da enteignet.
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Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:46

Beiträge: 39657
formelchen hat geschrieben:
Pseudogrün...naja dass dir das nicht radikal genug ist, kann ich mir gut vorstellen. :lol: :lol:


Das hat nichts mit radikal zu tun. Sondern, dass man an den falschen Schrauben dreht.

formelchen hat geschrieben:
Die Städte sind am schlimmsten betroffen, ja. Aber auch durch die Zuwanderung, denn die meisten Migranten wollen eben auch in die Ballungsgebiete. Und das hat nunmal die Situation stark verschärft.

Ich kann dir aber sagen, dass es auf dem Lande mitunter nicht anders aussieht. Ich komme ursprünglich aus einem Landkreis in Niedersachsen. Dort sind die Wachstumsraten bei den Mieten ähnlich wie hier in Hamburg. Kaufpreise haben dort auch schon ein sehr hohes Niveau und als ein Verwandter kürzlich seine Wohnung zur Vermietung inseriert hat (im Dorf!!!) war der Ansturm so groß, dass er die Anzeige nach 2 Stunden wieder offline nehmen musste.


Bei uns in Bayern stehen viele Anwesen quasi leer auf dem Land. Da will aber halt keiner hin. Und da muss man ansetzen. Plus an den Mietpreisen. Da muss es Deckelungen geben.

formelchen hat geschrieben:
Die Wissenschaftler im geposteten Beitrag sehen das anders.


Die Wissenschaftler liegen falsch. Es findet schlicht und ergreifend keine Erwärmung im gesamten Sonnensystem statt. Es wird derzeit auf insgesamt 6 Himmelskörpern (Planeten und Monde) wärmer, auf weit über 100 aber nicht, teilweise sogar kälter (wie beim Uranus). Ein genereller Trend ist nicht ausfindig zu machen. Und für die Erwärmungen auf den sechs Himmelskörpern gibt es eindeutig und gut belegte Gründe. Mit einer Ausnahme und das ist Pluto. Wobei dessen Umlaufbahn stark eliptisch ist und das wohl eine gewisse Rolle spielt.

Das Beispiel Mars hatten wir schon. Wärmer wird es auch noch auf dem Neptun. Der benötigt 164 Jahre für eine Umlaufbahn. Dadurch machen die Beobachtungen (1950 bis heute) nur weniger als ein Drittel eines Neptunjahres aus. Sromovsky hat in einer Studie schon 2003 nachgewiesen, dass die Erwärmung wohl jahreszeitlich bedingt ist. Ähnliche Phänomente gibt es ja auch bei uns auf der Erde, wo die Winterhalbjahre auf der Nordhalbkugel kälter sind als die Winterhalbjahre auf der Südhalbkugel. Dann gibt es noch Triton, der größte Mond Neptuns, wurde seit dem Besuch der Voyager-Raumsonde im Jahr 1989 wärmer. Der Mond nähert sich einem extremen Südsommer, einer Jahreszeit, die es alle paar Jahrhunderte gibt. Während dieser ganz speziellen Zeit fällt mehr direktes Sonnenlicht auf die Südhalbkugel des Mondes (Studie: Elliot 1998). Die Studie von Marcus 2006 erklrt die Erwärmung am Jupiter: Die Stürme dort werden durch seine eigene innere Hitze angefacht (Sonnenlicht hat nur 4% der Stärke des Sonnenlichts auf der Erde). Sobald sich mehrere Stürme zu einem großen Sturm vereinen (z. B. Red Spot Jr) verliert der Planet seine Fähigkeit zum Wärmeaustausch, wodurch es am Äquator wärmer und an den Polen kälter wird.

Du plapperst einfach ohne Sinn und Verstand, ohne irgendeine Ahnung von dem Thema haben, irgendwelche Leugner-Theorien nach. Theorien, die widerlegt wurden. Mehrfach.

Würde ich mir jetzt die Mühe machen, die Wissenschaftler von dir da oben genannt wurden nach deren Hintergrund überprüfen, würde man da wohl auch darauf kommen, warum sie so etwas sagen. Ich erspare es uns aber. Die Inhalte sind viel bessere Argumentationen und da kommst du und deine Wissenschaftler eh nicht gegen an.
formelchen hat geschrieben:
An Windrädern beteiligt zu sein ist aber etwas anderes als es vor der Haustüre stehen zu haben. Meine Eltern haben auch in Windkraft investiert...die Räder stehen aber dort, wo sie niemanden stören.


Nun sie sind in Sehweite ihres Hauses, direkt neben der Haustüre geht ja auch nicht.

formelchen hat geschrieben:
Jajaja es sterben so viele deshalb. :lol: :lol:

Lächerlich. Das lässt sich gar nicht im Detail nachweisen oder gar berechnen.


Doch dazu gibt unzählige Studien, die auch die Methode erklären, wie das gemacht wird. Nicht jeder Wirbelsturm-Tote wird nämlich da dazugezählt. Ich empfehle dir da nähere Informationen von der WHO zu erfragen, wenn du da mehr darüber wissen willst.

Es ist lächerlich zu behaupten, das veränderte Klima führt nicht zu Schaden inklusiver Todesopfer.

formelchen hat geschrieben:
Ich habe dir schon vor Monaten erklärt, dass die Möglichkeiten für Wasserkraftnutzung in Deutschland weitgehend begrenzt und bereits ausgereizt sind. Das hat sogar das Bundesumweltministerium bestätigt.

Um das zusätzliche nutzbare Potenzial der Wasserkraft in Deutschland abzuschätzen, hat das Umweltministerium eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das nutzbare Potenzial bereits weitestgehend ausgeschöpft ist. Eine Erhöhung der Stromerzeugung aus Wasserkraft kann insbesondere durch die Modernisierung und Erweiterung bestehender Anlagen erreicht werden.


Na siehst du, es kann erhöht werden.
Und nochmal: Es geht auch gar nicht darum, den kompletten Strombedarf damit zu decken. Aber ich kenne eine Studie, die davon ausgeht, dass zwischen 8-12% (je nach Jahreszeit) der Energie in Deutschland über Wasserkraft (Gezeitenkraftwerke sind da nicht berücksichtigt) erzeugt werden kann. Das ist schon ordentlich. Und das ist ja längst nicht alles. Allein durch Kraft-Wärme-Kopplungen könnte 20% Energie eingespart werden – ohne dass da irgendeine Energie erzeugt werden muss. Sie wird dadurch schlicht und ergeifend gespart. Und so weiter und so fort. Das Thema sprengt hier den Rahmen. Umsetzbar jedenfalls wäre es. Nur würden die Energiekonzerne damit halt deutlich weniger verdienen.

formelchen hat geschrieben:
Lüning arbeitete für das IPCC, dessen Linie du hier voll und ganz verteidigst.

Und Lüning leugnet auch nicht den vom Menschen gemachten Klimawandel, sondern sagt die Hysterie sei übertrieben.

Dass dir jetzt erst aufgefallen ist von welchem Lüning ich spreche, nachdem ich dich darauf hingewiesen habe, ist schon etwas peinlich. Zumal ich hier von Horst Lüning NIE etwas geschrieben habe.


Da ist nichts peinlich, sondern es ist einfach irrelevant. Von beiden Lünings halte ich nicht viel – mit begründeten Einwänden.

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:55

Beiträge: 39657
Kalamati hat geschrieben:
Tja, 1945 brauchte es vier Weltmächte um Deutschland zu zerstören, heute reichen 2 Personen und eine Partei.


Du vergleichst das Dritte Reich tatsächlich mit der Umweltbewegung derzeit? Eieiei :roll:

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 16:34

Beiträge: 19550
MichaelZ hat geschrieben:
Kalamati hat geschrieben:
Tja, 1945 brauchte es vier Weltmächte um Deutschland zu zerstören, heute reichen 2 Personen und eine Partei.


Du vergleichst das Dritte Reich tatsächlich mit der Umweltbewegung derzeit? Eieiei :roll:


Der Vergleich ist zwar in der Intensität (noch) übertrieben. Aber im Kern hat Kalamati ausnahmsweise gar nicht so Unrecht.

Die aktuelle FFF- und ER-Bewegung radikalisiert sich zunehmend. Und das ganze erinnert auch ein wenig an "Die Welle", falls dir das etwas sagt.

Dirk Müller hat es gestern in einem Video schon richtig gesagt und das ja auch in seinem Buch "Machtbeben" schon sehr gut ausgeführt mit zahlreichen Beispielen aus der Geschichte untermauert:

die Herrschenden lenken die Bevölkerung immer von eigentlichen Problemen ab, indem sie die Bevölkerung spalten.

Und die FFF-Bewegung spaltet die Generationen. Jung wird gegen Alt aufgehetzt. Die Bürger sind mit Unsinn beschäftigt, während die Herrschenden im Hintergrund unbeobachtet tun und lassen können was sie wollen.

Lies einfach das Buch von Dirk Müller. Ich bin sicher, du wirst danach über vieles anders denken. Und nur zur Info: er ist weder Klima-Leugner noch Rechts.
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Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2019, 16:57

Beiträge: 19550
MichaelZ hat geschrieben:
Bei uns in Bayern stehen viele Anwesen quasi leer auf dem Land. Da will aber halt keiner hin. Und da muss man ansetzen. Plus an den Mietpreisen. Da muss es Deckelungen geben.


Das hängt immer von der Zahl der Arbeitsplätze ab. Der Landkreis aus dem ich komme, hat einen sehr starken Mittelstand und eine sehr geringe Arbeitslosenquote.

Natürlich gibt es in Deutschland auch viele ländliche Regionen wo eben keine Arbeit vorhanden ist. Vor allem in Ostdeutschland. Logisch, dass die Menschen dann abwandern.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Die Wissenschaftler im geposteten Beitrag sehen das anders.


Die Wissenschaftler liegen falsch. Es findet schlicht und ergreifend keine Erwärmung im gesamten Sonnensystem statt. Es wird derzeit auf insgesamt 6 Himmelskörpern (Planeten und Monde) wärmer, auf weit über 100 aber nicht, teilweise sogar kälter (wie beim Uranus). Ein genereller Trend ist nicht ausfindig zu machen. Und für die Erwärmungen auf den sechs Himmelskörpern gibt es eindeutig und gut belegte Gründe. Mit einer Ausnahme und das ist Pluto. Wobei dessen Umlaufbahn stark eliptisch ist und das wohl eine gewisse Rolle spielt.

Das Beispiel Mars hatten wir schon. Wärmer wird es auch noch auf dem Neptun. Der benötigt 164 Jahre für eine Umlaufbahn. Dadurch machen die Beobachtungen (1950 bis heute) nur weniger als ein Drittel eines Neptunjahres aus. Sromovsky hat in einer Studie schon 2003 nachgewiesen, dass die Erwärmung wohl jahreszeitlich bedingt ist. Ähnliche Phänomente gibt es ja auch bei uns auf der Erde, wo die Winterhalbjahre auf der Nordhalbkugel kälter sind als die Winterhalbjahre auf der Südhalbkugel. Dann gibt es noch Triton, der größte Mond Neptuns, wurde seit dem Besuch der Voyager-Raumsonde im Jahr 1989 wärmer. Der Mond nähert sich einem extremen Südsommer, einer Jahreszeit, die es alle paar Jahrhunderte gibt. Während dieser ganz speziellen Zeit fällt mehr direktes Sonnenlicht auf die Südhalbkugel des Mondes (Studie: Elliot 1998). Die Studie von Marcus 2006 erklrt die Erwärmung am Jupiter: Die Stürme dort werden durch seine eigene innere Hitze angefacht (Sonnenlicht hat nur 4% der Stärke des Sonnenlichts auf der Erde). Sobald sich mehrere Stürme zu einem großen Sturm vereinen (z. B. Red Spot Jr) verliert der Planet seine Fähigkeit zum Wärmeaustausch, wodurch es am Äquator wärmer und an den Polen kälter wird.

Du plapperst einfach ohne Sinn und Verstand, ohne irgendeine Ahnung von dem Thema haben, irgendwelche Leugner-Theorien nach. Theorien, die widerlegt wurden. Mehrfach.

Würde ich mir jetzt die Mühe machen, die Wissenschaftler von dir da oben genannt wurden nach deren Hintergrund überprüfen, würde man da wohl auch darauf kommen, warum sie so etwas sagen. Ich erspare es uns aber. Die Inhalte sind viel bessere Argumentationen und da kommst du und deine Wissenschaftler eh nicht gegen an.


Das sagt derjenige, der hier selbst ständig Leute zitiert, die gewisse Interessen verfolgen.

Dass du dir die Mühe eben NICHT gemacht hast, könnte auch ein Indiz dafür sein, dass du Angst hast dass es eben keine Lobbyisten sind. :wink:






MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Jajaja es sterben so viele deshalb. :lol: :lol:

Lächerlich. Das lässt sich gar nicht im Detail nachweisen oder gar berechnen.


Doch dazu gibt unzählige Studien, die auch die Methode erklären, wie das gemacht wird. Nicht jeder Wirbelsturm-Tote wird nämlich da dazugezählt. Ich empfehle dir da nähere Informationen von der WHO zu erfragen, wenn du da mehr darüber wissen willst.

Es ist lächerlich zu behaupten, das veränderte Klima führt nicht zu Schaden inklusiver Todesopfer.



Die WHO geht bis 2030 von rund einer halben Millionen Toten aus durch die Folgen des Klimawandels. Jetzt rechne doch mal aus wieviel % die halbe Million ist bei über 7 Mrd. Menschen. Die Zahl ist lächerlich.

Quelle: https://www.zeit.de/online/2009/23/klim ... ote-studie

Wenn man danach geht, gibt es ZAHLREICHE andere Probleme der Menschheit, die zu deutlich mehr Toten führt. Damit ist der Hype also mega übertrieben.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Ich habe dir schon vor Monaten erklärt, dass die Möglichkeiten für Wasserkraftnutzung in Deutschland weitgehend begrenzt und bereits ausgereizt sind. Das hat sogar das Bundesumweltministerium bestätigt.

Um das zusätzliche nutzbare Potenzial der Wasserkraft in Deutschland abzuschätzen, hat das Umweltministerium eine Studie in Auftrag gegeben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das nutzbare Potenzial bereits weitestgehend ausgeschöpft ist. Eine Erhöhung der Stromerzeugung aus Wasserkraft kann insbesondere durch die Modernisierung und Erweiterung bestehender Anlagen erreicht werden.


Na siehst du, es kann erhöht werden.


Du bist echt lustig. :lol: :lol:

Das mit der Modernisierung habe ich auch schon vor Monaten gepostet. Aber was macht das aus am gesamten Energiemix?

0,1%, wenn überhaupt???

Mach dich nicht lächerlich, du weißt dass dein Einwand Blödsinn war und Wasserkraft in Deutschland nicht nennenswert ausbaubar ist.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Lüning arbeitete für das IPCC, dessen Linie du hier voll und ganz verteidigst.

Und Lüning leugnet auch nicht den vom Menschen gemachten Klimawandel, sondern sagt die Hysterie sei übertrieben.

Dass dir jetzt erst aufgefallen ist von welchem Lüning ich spreche, nachdem ich dich darauf hingewiesen habe, ist schon etwas peinlich. Zumal ich hier von Horst Lüning NIE etwas geschrieben habe.


Da ist nichts peinlich, sondern es ist einfach irrelevant. Von beiden Lünings halte ich nicht viel – mit begründeten Einwänden.


Nein da ist schon ein großer Unterschied zwischen den beiden. Aber Differenzieren war ja noch nie deine Stärke.
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