Während die japanische Marke auf dem Heimatmarkt noch mit recht vielen verschiedenen Modellen vertreten ist, so spielt sie in Europa immer mehr eine untergeordnete Rolle. Die Tage des Jimny sind leider gezählt und so bleiben nur mehr der Swift und der Vitara als bekannte Zugpferde im Portfolio. Einen Ignis oder S-Cross sieht man kaum auf deutschen Straßen. Die umgelabelten Toyota-Modelle Swace und Across führen mit gesalzenen Preisen ab 37.190 und 58.190 Euro nur ein Schattendasein.

Wieder etwas mehr fußfassen will man hierzulande nun mit dem ersten eigenen E-Modell – wobei das mit „eigenen“ auch nicht ganz stimmt, denn das kleine SUV wird es auch als Toyota-Version geben – aber mit stark geändertem Erscheinungsbild. Beim Namen bedient man sich beim allbekannten Vitara und hängt einfach ein „e“ vorne an. So wurde aus der Studie eVX jetzt der Suzuki eVitara. In Sachen Größe kann man das Fahrzeug mit Modellen wie den neuen Kia EV3 oder den Peugeot E-2008 vergleichen. Der eVitara kommt in der Länge auf 4,28 Meter, in der Breite auf 1,80 Meter und in der Höhe auf 1,64 Meter. Der Radstand misst 2,70 Meter.

Suzuki, eVitara
Foto: Suzuki

Drei Antriebsoptionen für Europa

Die Grundlage bildet die sogenannte „Heartect-e“-Plattform. Bei der Antriebstechnik hat man als Kunde die Wahl zwischen einem 144-PS- oder einem 174-PS-Antriebsstrang, der die Kraft jeweils an die Vorderräder weitergibt. Will man einen Allradantrieb, so steht der 184-PS-E-Motor mit 300 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Die Fronttriebler kommen jeweils auf 189 Nm. Im eVitara mit dem 144-PS-Aggregat wird ein 49-kWh-Akku verbaut, die stärkeren Versionen bekommen eine größere 61-kWh-Einheit. Die dazugehörenden Ladeleistungen sowie die Reichweiten verkündete der Hersteller bis dato noch nicht.

Suzuki, eVitara
Foto: Suzuki

Kernige Designsprache

Das Design des neuen Suzuki eVitara ist geprägt von Ecken und Kanten und wirkt äußerst robust. Dominant fallen vor allem die herausgearbeiteten Radkästen sowie die üppigen Beplankungen an der Unterseite der Karosserie auf. Das Heck steht schräg und lässt den sogenannten „Emotional Versatile Cruiser“ sportlicher erscheinen. Das Interieur nimmt die Designsprache von außen auf und ist mit zwei Screens nebeneinander ausgestattet. Neben silberfarbenen Akzentleisten an den Türen und für die Umrandungen der Lüftungsdüsen, gibt es auch Oberflächen im Klavierlackstil für die seitlichen Armlehne und die Mittelkonsole. Dort findet man noch zahlreiche Tasten und Regler für die Bedienung des Fahrzeugs sowie ein Drehrad für die Gangauswahl. Darunter ist eine Staufläche integriert. Apropos Staufläche: Wieviel Liter der Kofferraum fasst, wissen wir leider noch nicht.

Suzuki, eVitara
Foto: Suzuki

An den Start geht der neue Suzuki im Sommer 2025. Verkauft wird der eVitara neben Europa auch in Indien und Japan. Die Preise werden zeitnah verkündet.