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Toyota Corolla Cross tritt ins umkämpfte C-Segment ein

Nach dem Marktstart in Thailand kommt das Kompakt-SUV nun auch im Herbst 2022 nach Europa und komplettiert das Angebot von Toyota.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Der Toyota Corolla Cross ist, wie auch schon der klassische Corolla, auf dem Weg ein Weltfahrzeug zu werden. Nach der Markteinführung in Thailand kamen in diesem Herbst Brasilien, Japan und die USA hinzu. Mit einer auf die EU abgestimmten Version, soll der Corolla Cross im Herbst 2022 auch in Europa erhältlich sein. Angesiedelt ist das SUV zwischen dem kleineren C-HR und dem größeren RAV4. Bei den Abmessungen kommt der Corolla Cross auf eine Länge von 4,46 Meter, eine Breite von 1,83 Meter und eine Höhe von 1,62 Meter. Der Radstand beträgt 2,64 Meter.

Markanter Offroad-Grill für das City-SUV

Laut Toyota wurde der Corolla Cross auf den europäischen Markt zugeschnitten und demensprechend angepasst. Rein optisch lässt sich aber sagen, dass die Unterschiede zu den asiatischen und nordamerikanischen Modellen eher minimal ausfallen und für Laien kaum erkennbar sind. Das Grunddesign des Corolla Cross wirkt zurückhaltender und weniger scharfkantig als bei seinen Brüdern C-HR und RAV4. Um nicht zu langweilig zu wirken, verpasste Toyota dem SUV an der Front einen riesigen doppelt trapezförmigen Kühlergrill. Diesen findet man beispielsweise auch beim US-Modell und könnte direkt von einem dort verkauften Offroad-Pick-up stammen. Der große Kühlergrill wird durch LED-Leuchten mit einem schmalen langen Leuchtstrich ergänzt, der das Auto optisch in die Breite zieht. Ausgestellte Kotflügel sowie schwarze Anbauteile sollen zudem die Robustheit des SUV betonen. Auch am Heck findet man LED-Leuchten und einen Dachkantenspoiler.

Corolla-Limousinen-Innenraum

Im Interieur des Corolla Cross geht es herstellertypisch zu. Wem das Layout bekannt vorkommt liegt richtig, denn es stammt größtenteils direkt aus der Corolla Limousine. Hinter dem Lenkrad findet man ein 12,3 Zoll großes digitales Cockpit. In der Mitte sitzt ein 10,5-Zoll-Infotainment-Bildschirm. Hier bekommt die EU-Version glücklicherweise die größeren Display-Dimensionen verbaut. In Asien sind es beispielsweise nur sieben beziehungsweise acht Zoll große Bildschirme. Unterhalb des Infotainment-Screens gibt es nach wie vor ein paar klassische Tasten zum Beispiel zur Steuerung der Klimaanlage. Android Auto und Apple CarPlay sowie Over-the-Air-Updates sind auch im Corolla Cross möglich. Optional gibt es ein Panoramadach.

Zugang zum 487 Liter großen Laderaum verschafft man sich auf Wunsch durch eine elektrische Heckklappe. Für noch mehr Platz kann man die Rücksitze im Verhältnis 60:40 umklappen. Zusätzlich findet man unter dem Ladeboden weitere Staumöglichkeiten.

Die Assistenzsysteme beinhalten unter anderem den Tote-Winkel-Warner, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Kollisionswarnung und automatischer Bremsung, einer Fußgänger- und Radfahrerkennung sowie Parksensoren mit Querverkehr- und Spurwechselwarnung.

Für Europa ausschließlich als Hybrid vorgesehen

Größer als bei der Optik, fallen die Unterschiede bei den verschiedenen Motorisierungen in den jeweiligen Märkten aus. Während Japan und die USA auch Verbrenner-Versionen bekommen, kommt der Corolla Cross nur als Hybrid auf den alten Kontinent. Die Basis dafür bildet ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 171 PS als Fronttriebler und 152 PS in der Allradvariante. Gemeinsam mit dem E-Motor gibt Toyota eine Systemleistung bei beiden Varianten von insgesamt 197 PS an. Geschaltet wird immer mit einem CVT-Getriebe. In 8,1 Sekunden beschleunigt das Fahrzeug von null auf 100 km/h.

Genaue Preise für den Toyota Corolla Cross wurden noch nicht veröffentlicht. Da das SUV aber zwischen dem C-HR und dem RAV4 positioniert ist, sollten auch die Preise dementsprechend liegen.