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Tuning-Mercedes in Genf: AMG G-Klasse im Höllen-Design 2019

Der russische Tuner Topcar stellt mit dem Inferno auf dem Automobil Salon Genf eine G-Klasse mit verbesserter Leistung und neuer Optik vor.

Motorsport-Magazin.com - Das erste europäische Messe-Highlight des Jahres steht vor der Tür: der Genfer Autosalon 2019, dessen 89. Auflage am 5. März mit den Pressetagen startet.

Wieder mit dabei sind auch die Veredlungsspezialisten von TopCar Design, die auf der bis zum 17. März dauernden Ausstellung in der Schweiz am Stand 5043 in Halle 4 zu finden sein werden. Als Premiere präsentieren sie erstmals ihre Interpretation der 2018 komplett erneuerten Mercedes G-Klasse.

AMG Inferno mit neuer Optik: Carbon - LED - Tarnfarbe

Wie von TopCar-Umbauten auf Mercedes-Basis gewohnt, trägt der individualisierte Allradler den höllischen Beinamen Inferno. Als Basis für das teuflische Ausstellungsfahrzeug dient ein AMG G 63 - obwohl der montierte Bodykit prinzipiell ebenso für alle anderen Varianten des kantigen Allradlers passt.

Nahezu alle Komponenten dieses ausgesprochen umfangreichen Kits sind aus Carbon gefertigt, was überwiegend auch bestens zu sehen ist, da ein Großteil nur einen Klarlack-Überzug bekam. Dies gilt etwa für den A-förmigen Einsatz, die mit LED-Leuchten versehenen Lufteinlass- Rahmen sowie die Spoilerlippe der Frontschürze. Letztere ist wie die Motorhaube (nicht im Kit enthalten), die Scheinwerfer-Rahmen und die Heckschürze gleichfalls komplett neu, jedoch in der auffälligen dunkelgrünen Wagenfarbe lackiert.

Zahlreiche Erweiterungen

Die hintere Stoßstange wiederum trägt ebenfalls Akzente aus sichtbarem Carbon: Rahmen für die angedeuteten Luftauslässe und einen Diffusor-Einsatz. Ferner ist die Seitenlinie mit zahlreichen Carbon-Elementen veredelt, namentlich Kotflügel-Erweiterungen, Aufsätzen für die vorderen Seitenteile, Stoßschutzleisten, Seitenschwellern und einem Aufsatz für die D-Säule.

Der AMG Inferno fällt durch Carbon-Optik und grüne Lackierung auf - Foto: TopCar Design

Weiter im Kit enthalten, aber am abgebildeten Exemplar nicht verbaut, sind Carbon-Spiegelkappen. Ein Aufsatz für das Reserverad-Cover mit dem TopCar-Firmenlogo, einem Hai, ein Heckspoiler sowie weitere Aufsätze für das Dach - zwei seitliche und einer oberhalb der Frontscheibe mit zwei LED-Leuchten - runden den Inferno-Bausatz ab.

Zwei Fahrzeugseiten - verschiedene Felgen

Darüber hinaus ergänzt TopCar die Optik mittels eines neuen Radsatzes. Das Showcar ist sogar mit gleich zwei verschiedenen, hauseigenen Designs ausgerüstet: Auf der Fahrerseite steht der G 63 auf den Shark- Rädern und auf der anderen Seite sind Inferno-Felgen montiert - beide Modelle werden geschmiedet und besitzen die Dimensionen 10x22 Zoll sowie eine Bereifung in 295/40 R22. Alternativ sind die Größen 21 und sogar 23 Zoll erhältlich.

Ledersitze in Carbon-Optik geflochten

Die perfekte Ausrichtung der Rad/Reifen-Kombination unter den Kotflügeln unterstützen Spurplatten, die vorne 20 und hinten 25 Millimeter dick sind.

Nicht nur die Optik - auch die Leistung der G-Klasse wurde verbessert - Foto: TopCar Design

Der Blick in den Innenraum zeigt, dass dieser eine Veredlung erhielt, die den Farbton der Karosserielackierung wieder aufnimmt: So sind die Ziernähte und die Keder an der schwarzen Ausstattung in dunklem Grün gehalten. Zudem ist das Leder an großen Teilen der Sitzflächen aufwändig geflochten und besitzt damit einen Carbon-Look.

Über 1.000 Newtonmeter Drehmoment

Last but not least bietet TopCar in Kooperation mit dem Partner GoshaTurboTech umfangreiche Motor-Upgrades für die G-Klasse an. Dabei kommen zum Beispiel eine optimierte Software, modifizierte Turbolader, eine CNCgefräste Kurbelwelle mit geschmiedeten Pleueln und Kolben, Hochleistungs-Kühlsysteme sowie weitere Verstärkungen und Anpassungen zum Einsatz. So steigt das Drehmoment des G 63 auf bis zu 1.050 Nm. In Anbetracht dessen erhält zudem das Getriebe eine Verstärkung.


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