ADAC GT Masters

Start-Ziel-Sieg für die Callaway-Corvette - Hohenadel/Seiler gewinnen am Sonntag

Beim ADAC GT Masters-Rennen am Sonntag hormonierten Hohenadel und Seiler hervorragend mit der Callaway-Corvette und siegten auf dem Eurospeedway.

Motorsport-Magazin.com - Bei hochsommerlichen Temperaturen fuhren die beiden Corvette-Piloten mit ihrem US-Muscle-Car zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Sportwagen mit V8-Power dominierten auch die weiteren Podiumsränge auf dem EuroSpeedway. Hinter der Corvette wurden Christoffer Nygaard/Walter Lechner jr. im Ford GT von Fischer Racing Zweite, Marcel Leipert/Daniel Keilwitz fuhren im Ascari KZR-1 von rhino´s Leipert Motorsport auf Rang drei.

Am Start setzte sich Christian Hohenadel vom ersten Startplatz aus gegen seinen Markenkollegen Marc Hennerici durch und übernahm die Führung. Bis zur Übergabe der gelben Corvette an Toni Seiler beim Pflichtboxenstopp verschaffte sich der Saarländer einen Vorsprung von fünf Sekunden auf Hennerici. Seiler stellte schließlich mit fehlerfreier Fahrt den Sieg sicher. "Unser Auto war perfekt", jubelte Hohenadel nach seinem zweiten ADAC GT Masters-Sieg. "Das Rennen war aufgrund der Hitze sehr anstrengend." Toni Seiler sicherte sich mit seinem zweiten Sieg auf dem EuroSpeedway auch die maximale Punktzahl in der Amateurwertung. "Ich habe mich am Ende nur noch konzentriert, keinen Fehler zu machen und das Auto sicher ins Ziel zu bringen", so Seiler.

Hinter der siegreichen Corvette ging es turbulent zu. Der Fischer-Ford GT von Christoffer Nygaard, der Leipert-Ascari von Marcel Leipert und Nicola Armindo im Rosberg-Audi lieferten sich bis zur letzten Runde einen packenden Dreikampf um Platz zwei. Nygaard (23, Dänemark) setzte sich schließlich gegen seine beiden Kontrahenten durch und erzielte mit Walter Lechner jr. (27, Österreich) sein bestes Ergebnis im ADAC GT Masters. "Am Rennende wurde es immer schwieriger, Platz zwei zu verteidigen. Meine Bremse ließ nach und die Reifen waren auch nicht mehr die Besten", erklärte Nygaard. Dritte wurden Marcel Leipert (24, Wegberg) und Daniel Keilwitz (19, Villingen), die sich damit über die erste Podiumsplatzierung eines Ascari im ADAC GT Masters freuen durften.

Die Vortagessieger Christopher Haase (21, Kulmbach) und Henri Moser (21, Schweiz) wurden im Phoenix-Audi am Sonntag Siebte. Ihre Teamkollegen Michael Outzen (27, Dänemark) und Christopher Mies (20, Heiligenhaus) belegten Platz fünf. Pech hatten Marc Hennerici (27, Mayen) und Luca Ludwig (20, Bonn), die nach einer Stop&Go-Strafe Rang zwei verloren und schliesslich Sechste wurden. Tabellenführer Christian Abt (42, Kempten) blieb am Sonntag punktelos und fuhr seinen Abt-Audi gemeinsam mit Jan Seyffarth (22, Querfurt) auf Platz zehn.


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