Dem A1 Team Schweiz gelang auf dem spektakulären Straßenkurs im südafrikanischen Durban ein guter Start in das achte Rennwochenende der A1 GP-Serie. Rookie Marcel Fässler fuhr im ersten Teil der morgendlichen Rookie-Session die drittbeste Zeit mit 1:21.279, den zweiten Teil beendete er dann mit 1:20,924 auf Platz vier. Auch Einsatzfahrer Neel Jani kam bei seinem "Comeback" gleich wieder gut zurecht und landete am Nachmittag nach 11 gefahrenen Runden mit 1:19,583 auf dem sechsten Rang.

Marcel Fässler war happy: "Ich bin mit meinen Zeiten zufrieden. Diese Strecke macht einem als Fahrer wirklich Spaß. Und jetzt, wo ich nicht mehr zum fahren komme, kann ich an den Strand surfen gehen. Ich muss mich nur vor den Haien in Acht nehmen. Ich glaube, ich habe ein paar wichtige Hausaufgaben und Vorbereitungsarbeiten für Neel gemacht. Einen Teil der Session habe ich dazu genutzt, die Strecke zu lernen, aber ich konnte auch eine Grundabstimmung für Neel für den Rest des Wochenendes erarbeiten."

Neel Jani fügte hinzu: "Ich habe seit dem 10. Dezember 2006 in Indonesien nicht mehr in dem Auto gesessen, deshalb habe ich ein paar Runden gebraucht, um mich wieder an das Handling zu gewöhnen. Das ist nämlich gegenüber den Champ Cars, wo ich ja zwischenzeitlich ein bisschen getestet habe, doch sehr verschieden. Die Arbeit, die wir heute Nachmittag erledigt haben, war wirklich nützlich. Die Strecke ist sehr interessant - so, wie ich sie auch vom letzten Jahr her im Gedächtnis hatte. Wir hatten eine gute Session und haben trotz der vielen roten Flaggen unser Programm durchziehen können. Aber natürlich haben wir einiges an Zeit verloren und müssen jetzt heute Abend zusammen mit den Ingenieuren noch viele Entscheidungen am Computer treffen. Wir brauchen auch eine gute Strategie für das morgige Qualifying. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich."

Auch Max Welti, Teamchef des A1 Team Schweiz, war zufrieden: "Beide Fahrer haben heute sehr gut gearbeitet, um eine optimale Abstimmung des Autos für das Qualifying zu erarbeiten. Es ist ein bisschen schade, dass sich die Streckenbedingungen so verschlechtert haben, dass das Training vorzeitig abgebrochen werden musste, aber insgesamt war es für uns ein guter Tag."