Die erste Saison der neuen A1GP-Serie verlief für das deutsche Team mit gemischten Gefühlen. Aber zumindest mit den beiden Fahrern Adrian Sutil und Timo Scheider bewies man ein glückliches Händchen. Mittlerweile sind beide erfolgreich in der DTM respektive japanischen Formel 3 unterwegs, wobei Sutil sich sogar Hoffnungen auf ein F1-Stammcockpit für 2007 macht.
Bei den ersten A1GP-Tests vor dem Saisonbeginn in den Niederlanden trat das deutsche Team in Silverstone mit Nico Hülkenberg und Michael Ammermüller an, die gemeinsam das Team von Schumacher-Manager Willi Weber verstärken werden.
"Wir haben die besten Kräfte für die neue Saison vereint", erläutert Willi Weber. "Das Supernova-Team von David Sears hat uns im ersten Jahr der Serie dank seiner langjährigen Erfahrungen im Formelsport wertvolle Dienste geleistet und setzt erneut unser Auto ein. Auch Timo Scheider, der uns in der Debütsaison mit Platz zwei in Laguna Seca zum besten Einzelergebnis verholfen hat und seither in der DTM gute Resultate erreicht, wird in der zweiten Saison eine feste Größe im A1-Team Germany sein. Ich freue mich darüber, dass wir darüber hinaus mit Michael Ammermüller und Nico Hülkenberg zwei der besten deutschen Formel-Nachwuchstalente für unser Team gewonnen haben. Mit diesem Aufgebot wollen wir in der bevorstehenden Saison regelmäßig um die vordersten Plätze kämpfen."
Dieses Ziel teilt auch Ammermüller, der am vergangenen Wochenende seine Debütsaison in der GP2 beendete. "Ich habe die Serie schon im vergangenen Winter interessiert beobachtet", so der Red Bull-Junior. "Jetzt freue ich mich, für das deutsche Team starten zu können. Das Auto fühlt sich so ähnlich an wie ein GP2-Rennwagen. Wenn man vergleicht, wer in Silverstone wann mit alten und mit neuen Reifen fuhr, zählte das A1 Team Germany immer zur Spitzengruppe. Das war ein guter Anfang für die neue Saison."
Neben Ammermüller darf auch der Formel BMW-Dominator des letzten Jahres, Nicolas Hülkenberg, für Schwarz-Rot-Gold Gas geben. Wie gut er das kann, bewies der Speed Academy-Kandidat bei den Silverstone-Tests, wo er am zweiten Tag die Bestzeit markierte. "Das war eine großartige Erfahrung", sagte der 19-jährige. "Es hat Spaß gemacht, vor allem die Schaltwippen am Lenkrad waren klasse. Ich habe mich schnell an das Auto gewöhnt, obwohl mein schnellster Rennwagen zuvor nur ein Formel 3 war. Ich war zum ersten Mal in Silverstone und mir gefällt die Strecke gut."



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