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WRC - Interview - Thierry Neuville erklärt seinen Dreher

Ich konnte absolut nichts machen

Thierry Neuville lag am Freitag bei der Rallye Spanien zwischendurch in Führung, bis ein Dreher ihn zurückwarf. Mit Motorsport-Magazin.com spricht er darüber.
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Motorsport-Magazin.com - Thierry, was ist auf der fünften Wertungsprüfung passiert?
Thierry Neuville: Es ist wirklich unglücklich gelaufen. Ich bin mit dem vorderen Rad in einen Cut gekommen, hängengeblieben und es hat uns herumgedreht. Leider stand da ein Baum, an dem wir uns die Front beschädigt und ein kleines Kühlerleck geholt haben. Wir mussten schon etwas schrauben, um das zu beheben.

Wir haben einfach wirklich richtig Pech gehabt. Ich konnte nichts dagegen machen.
Thierry Neuville

Wie hat sich die Beschädigung auf das Fahrverhalten des Autos ausgewirkt?
Thierry Neuville: Die Temperaturen waren in der folgenden Wertungsprüfung viel zu hoch und wir hatten keinen Turboboost mehr. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Auf der letzten Prüfung sind wir gut gefahren. Aber irgendetwas passt hinten an der Radaufhängung nicht und das Auto ist ein bisschen schief.

Thierry Neuvilles Hyundai nach dem Unfall bei der Rallye Spanien - Foto: Motorsport-Magazin.com

Wie frustrierend war dieser Zwischenfall, nachdem heute Morgen alles so perfekt lief und du zwischenzeitlich sogar geführt hast?
Thierry Neuville: Nicht so sehr, denn wir haben einfach wirklich richtig Pech gehabt. Ich konnte nichts dagegen machen. Wir waren vermutlich etwas zu weit innen in der Kurve und da war ein Loch, an dem wir hängengeblieben sind. Ich habe wirklich schnell reagiert, aber da war nichts zu machen.

Wie schwierig waren die Bedingungen durch den Regen heute?
Thierry Neuville: Für mich waren sie OK. Die erste WP am Nachmittag, auf der wir uns gedreht haben, war relativ schwierig. Aber heute Morgen war ich eigentlich sehr zufrieden. Das Gefühl war gut und wir waren konstant unterwegs.

Andreas Mikkelsen und Thierry Neuville im Servicepark der Rallye Spanien - Foto: Motorsport-Magazin.com

Viele Piloten haben geklagt, dass sich der Grip ständig verändert hat und sie mit Aquaplaning zu kämpfen hatten. Hat dich das nicht gestört?
Thierry Neuville: Nein, ich kann mich nicht beklagen. Unsere Streckenposition am Vormittag war nicht schlecht, nur heute Nachmittag definitiv nicht die beste.

Aktuell bist du mit 46 Sekunden Rückstand zur Spitze auf Rang vier. Was ist in den kommenden beiden Tagen auf Asphalt noch drin?
Thierry Neuville: Morgen das Podium und am Sonntag holen wir uns Rang zwei [lacht].

Andreas Mikkelsen kommt von hinten und kommentiert lachend: "Nein, nein, nein, das wird nichts!"


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