WRC - Loeb trotz Problemen weiterhin in Front

Latvala kämpfte mit loser Motorhaube

Sebastien Loeb sowie Verfolger Jari-Matti Latvala hatten auf der Dhrontal mit Problemen zu kämpfen. Die Hackordnung ist vor der Power Stage unverändert.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastien Loeb liegt nach den beiden Prüfungen des dritten Tages nach wie vor komfortabel in Front. Bei der zweiten Befahrung der Dhrontal klagte der Franzose zwar über Probleme mit dem Turbolader und fuhr nur die sechstbeste Zeit, sein Vorsprung auf Jari-Matti Latvala beträgt jedoch 1:51,8 Minuten. "Ich lasse es weiter ruhig angehen, auch wenn ich Turobolader-Probleme habe. Mein Vorsprung müsste reichen, schwieriger wäre es, wenn ich noch voll pushen müsste", meinte Loeb.

Mein Vorsprung müsste reichen, schwieriger wäre es, wenn ich noch voll pushen müsste.
Sebastien Loeb

Latvala hatte mit einer defekten Motorhaube zu kämpfen. "Ich weiß nicht, was mit der Motorhaube passiert ist, aber sie lockerte sich langsam. Auf den langen, schnellen Geraden begann sie sich zu öffnen, deshalb musste ich ein wenig vom Gas gehen", erklärte der Finne.

Für die zweite Schleife der 30,76 Kilometer langen Prüfung wurde das Klassement auf den Kopf gestellt. Als Erster ging damit der Brasilianer Daniel Oliveira auf die Piste. Die Bestzeit setzte Petter Solberg, der gestern Nachmittag nach seinem Crash auf der Panzerplatte nicht mehr an den Start gehen konnte. Nun versucht er sich in Wiedergutmachung.

Novikov und Wiegand geben auf

Auch am Vormittag waren erneut Ausfälle zu beklagen. Evgeny Novikov erlitt einen Bruch der Antriebswelle, Thierry Neuville zog sich einen Reifenplatten zu. Sepp Wiegand musste ebenfalls wegen eines defekten Pneus anhalten. Wie sich herausstellte, hatte sein Bolide jedoch größere Schäden davongetragen. Ein gebrochener Querlenker zwang den Deutschen zur Aufgabe.

Vor der abschließenden Power Stage im Zentrum von Trier, die um 13:21 Uhr beginnt, liegt demnach Sebastien Loeb deutlich vor Jari-Matti Latvala und dessen Landsmann Mikko Hirvonen in Führung. Rang vier belegt Mads Östberg, dessen Vorsprung auf Mini-Neuling Chris Atkinson bereits 5:45 Minuten beträgt. Sebastien Ogier im Skoda Fabia S2000 rangiert auf Platz sechs vor seinem Teamkollegen Mads Mikkelsen. Nasser Al-Attiyah findet sich auf Rang acht des Tableaus wieder, dahinter folgt Ott Tänak. Der von mehreren Defekten gebeutelte Dani Sordo konnte sich auf Platz zehn vorarbeiten.


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