Superbike - Sykes auf dem Podium

Waren nicht da, wo wir hätten sein können

Kawasaki zeigte sich in Imola blass. Weltmeister Tom Sykes schaffte es nur ein mal auf das Podium, sein Teamkollege Loris Baz scheiterte zwei Mal knapp
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Motorsport-Magazin.com - Weltmeister Tom Sykes war sich der Tatsache bewusst, dass Kawasaki in Imola nicht die beste Figur gemacht hatte. "An diesem Wochenende haben wir nicht unsere wahre Leistung gezeigt und waren nicht da, wo wir hätten sein können", seufzte der Brite nach den Plätzen drei und fünf. Offenbar habe man den Abstand zur Spitze unterschätzt. "Wir waren in jedem Rennen eingeschränkt und leider kann man auf diesem Level nicht um die Probleme herumfahren und trotzdem ein gutes Resultat holen."

Sykes ist sich sicher, dass das Team daraus lernen werde. "Es war nicht das einfachste Wochenende, aber man kann nicht jedes Mal ein perfektes Wochenende haben. Jetzt geht es weiter und es liegen ein paar Strecken vor uns, die gut für uns sind." Zum Beispiel der nächste: In Donington Park, wo das nächste Superbike-Meeting am 25. Mai stattfindet, holte Sykes im Vorjahr beide Rennsiege. Sykes' Teamkollege Loris Baz erwartet schon am Freitag nicht mehr viel. Doch dann wurde die Kawasaki Ninja umgebaut, was sich positiv bemerkbar machte und Baz begann, sich wohler zu fühlen. "Heute Morgen im Warm-Up fühlte ich mich sehr schnell", erzählte der Franzose, der als Vierter zwei Mal knapp am Podium vorbeischrammte.

Unsere Strecken werden kommen!
Loris Baz

"Das erste Rennen life gut, aber ich hatte am Kurvenausgang ein paar Probleme, deshalb verlor ich zehn Meter." Baz verlor jeweils zuviel, um in der nächsten Kurve seinen Vordermann angreifen zu können. Deshalb wurde vor dem zweiten Rennen das Set-Up angepasst. "Ich habe versucht, das [zweite] Rennen zu kontrollieren", so der Franzose. Das war offenbar nicht einfach. "In einer Runde habe ich 1,7 Sekunden hinter Davide Giguliano verloren, der ein Problem hatte", ärgerte sich Baz. "Tom [Sykes] und Chaz [Davies] sind wirklich schnell an ihm vorbeigekommen. Ich musste warten und hatte das Gefühl, dass ich hätte Dritter werden können." Dennoch sei er zufrieden mit den beiden vierten Plätzen. "Vier Fahrer liegen in der Weltmeisterschaft innerhalb von 20 Punkten, das ist sehr eng. Auch in der Team-Wertung stehen wir gut da. Ab jetzt kann alles passieren und unsere Strecken werden kommen!"


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