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Superbike - Interview - Tom Sykes

Nicht unter Druck

Tom Sykes erklärte Motorsport-Magazin.com, dass er als WM-Leader keinen Druck spürt und verriet, was ihn am gestrichenen Indien-Wochenende am meisten stört.
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Motorsport-Magazin.com - Würdest du den WM-Kampf genauso knapp beschreiben wie im letzten Jahr?
Tom Sykes: Ja! In diesem Jahr ist der WM-Kampf zwischen einer hohen Anzahl an Fahrern sehr eng, aber glücklicherweise liegen wir auf einer guten Position im Kampf. Im letzten Jahr war ich der Verfolger und lag einige Punkte zurück. Momentan führen wir, ich würde das nicht als schlechte Ausgangslage bezeichnen.

Es ist ziemlich lange her, seit die Trophäe in Großbritannien war
Tom Sykes

Spürst du mehr Druck, jetzt wo du der Gejagte bist?
Tom Sykes: Das ist schwer zu sagen. Ich denke, jeder Fahrer ist anders. Ich fühle nicht wirklich viel Druck. Ich bin ziemlich glücklich, dass ich mit dieser Situation recht gut zurechtkomme. Wir arbeiten einfach weiter und sehen, wo wir am Ende landen.

Sollte es dir gelingen, den Titel zu holen, dann wärst du der erste britische Champion seit James Toseland 2007...
Tom Sykes: Ja [lacht], es ist ziemlich lange her, seit die Trophäe in Großbritannien war. Ich werde sicherlich hart arbeiten, aber hauptsächlich für mich selbst. Das ist ein großes Ziel für mich. Es wäre natürlich auch schön, Kawasaki wieder an die Spitze zu bringen und wir können das dieses Jahr schaffen.

Ist es dir in deiner aktuellen Situation recht, dass das letzte Rennwochenende in Indien gestrichen wurde?
Tom Sykes: Es spielt keine Rolle. Am Ende ist es für alle gleich. Ich habe mich sogar darauf gefreut, nach Indien zu fliegen. Ich wollte die landestypische Küche testen! Darauf hatte ich mich sehr gefreut. Auch die Strecke sah sehr interessant aus. Ich kann mich darüber aber nicht beschweren, es liegt so oder so nicht in meinen Händen, also ärgere ich mich auch nicht allzu sehr.


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