MotoGP - Pramac: Hernandez der Star des Freitags

Iannone mit vielversprechendem Speed

Der Trainingsfreitag in Silverstone endete für Pramac-Pilot Yonny Hernandez überraschend auf Rang fünf. Auch Andrea Iannone zeigte sich stark.
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Motorsport-Magazin.com - Gelungener Auftakt für Pramac Ducati ins Silverstone-Wochenende der MotoGP. Mit den Tagesrängen fünf und sieben für Yonny Hernandez und Andrea Iannone zeigten beide Piloten ansprechende Leistungen und machten dem Überraschungsteam der Saison Hoffnungen auf ein weiteres passables Wochenende. Vor allem Hernandez zauberte seine Open-Ducati mit 2013er Spezifikation zum Unglauben vieler in die erweiterte Spitzengruppe, gerade einmal 0,3 Sekunden hinter Ducati-Werkspilot Andrea Doviziosos auf Rang drei.

Gegen Ende der Session hatte ich auf frischen Reifen einen super Rhythmus
Yonny Hernandez

Mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:03.327 auf den extraweichen Reifen lag Hernandez zudem lediglich etwas über eine Sekunde hinter WM-Leader Marc Marquez als Tagesschnellstem. Über sein bestes Trainingsergebnis der Karriere zeigte sich der Kolumbianer entsprechend erfreut: "Ich bin einfach nur sehr, sehr glücklich, denn heute ist dem Team und mir wirklich eine enorm gute Leistung gelungen. Wir haben hart gearbeitet, das Bike super abgestimmt und gegen Ende der Session hatte ich auf frischen Reifen einen super Rhythmus. Ich will natürlich am liebsten direkt in Q2 einziehen, aber dafür müssen wir uns bis morgen noch enorm steigern."

Das Misano-Setup am Nachmittag stellte sich leider als Fehlgriff heraus
Andrea Iannone

Nach seiner zweitbesten Zeit am Morgen wurde Iannone am Nachmittag zwar bis auf Position sieben durchgereicht, jedoch zeigte er sich angesichts seiner starken Zeit von 2:03.353 und nur wenig Rückstand auf Rang drei sehr zufrieden. Allerdings vergriff er sich mit seinem Team am Nachmittag ein wenig in der Wahl des Setups, was vor allem beim Kurveneingang permanent Zeit kostete: "Der Tag war insgesamt okay, aber vor allem die Session am Morgen hat sich super angefühlt. Ich war sehr schnell unterwegs. Am Nachmittag haben wir auf das Setup aus dem Misano-Test zurückgegriffen, was sich leider als Fehler erwies, obwohl ich schneller war als in FP1. Ich bin mir sicher, dass wir spätestens bis zum Qualifying alle Probleme in den Griff bekommen."


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