MotoGP - Pol Espargaro: Glück gehabt

Smith vom Sturz ausgebremst

Pol Espargaro und Bradley Smith stürzten am Samstag in Mugello, dennoch bleiben sie zuversichtlich für das sechste Saisonrennen.
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Motorsport-Magazin.com - "Ich bin ziemlich glücklich mit P5, aber gleichzeitig denke ich, dass wir etwas Glück hatten, dass mich niemand nach dem Sturz erwischt hat", begann Pol Espargaro, der in der Qualifikation zum Italien Grand Prix anfangs eine schnelle Zeit fuhr, dann aber heftig abflog und frühzeitig aufgeben musste. "Ich wollte mich wirklich noch verbessern, also war es enttäuschend zu stürzen und nicht weiterfahren zu können. Unsere Leistung an sich war heute gut und ich bin mir sicher, dass wir noch etwas schneller hätten sein können, obwohl es an der Spitze extrem eng war."

Ich freue mich über meine heutige Qualifikationsleistung und besonders über die FT3 Session
Bradley Smith

Seinen Sturz bezeichnete Espargaro als 'Rookie-Crash'. "Ich war auf den neuen Reifen etwas zu schnell und die waren noch kalt. Ich habe ein wenig gepusht, um sie aufzuwärmen, aber dann bin ich in der schnellen Kurve gestürzt. Dennoch freue ich mich, noch in der zweiten Reihe zu sein, denn ich finde, das ist ein weiteres wichtiges Qualifikationsergebnis für mich", fuhr er fort. Espargaro fühlte sich immer wohler auf seiner Maschine und beginne nach und nach seine eigene Yamaha aufzubauen. "Das Rennen morgen wird sicherlich schwierig, besonders am Start, aber ich fühle mich auf dem Bike gut, also freue ich mich auf ein positives Rennen."

Teamkollege Bradley Smith fuhr zu Startplatz sieben. "Ich freue mich über meine heutige Qualifikationsleistung und besonders über die FT3 Session heute Morgen, in der ich ein großartiges Gefühl auf dem Bike hatte und viel gute Arbeit vorgenommen werden konnte" Im vierten Training fühlte sich der Brite durch den veränderten Grip und unterschiedliche Bedingungen nicht so wohl. "Der Sturz hat mir natürlich nicht sonderlich dabei geholfen. Ich wollte etwas am Bike ändern, dann sah ich die gelbe Flagge und verpasste meinen Bremspunkt", schilderte er.

"Das Tech 3 Team hat großartig gearbeitet, besonders im Qualifying und nachdem wir das Setting verändert hatten, fühlte sich das Bike von Anfang an gut an. Im dritten Streckenabschnitt muss ich mich noch immer verbessern, aber in den ersten beiden Abschnitten fühle ich mich sehr wohl auf dem Bike", ergänzte Smith. Allerdings gab er auch zu, dass seine Maschine in den Highspeed-Kurven nicht so gut funktioniere. "Wenn wir ein Top-6-Ergebnis schaffen, wäre ich platt. Uns fehlt allen ein bisschen Trainingszeit, aber ich hoffe, dass uns das gelingt."


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