MotoGP - Marquez opferte erstes Training

Reifensparen für das restliche Wochenende

Im ersten Training zum Argentinien-Grand-Prix lag Marc Marquez nur auf Rang 14. Alles Kalkül, wie er mit Bestzeit in der zweiten Session bewies.
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Motorsport-Magazin.com - Um fast sechs Sekunden steigerte sich Marc Marquez vom ersten auf das zweite Freie Training zum Argentinien-Grand-Prix der MotoGP. In der Vormittagssession lag er mit einer persönlichen Bestzeit von 1:45.103 Minuten über zwei Sekunden hinter Spitzenreiter Jorge Lorenzo zurück. "Im ersten Training haben wir darauf verzichtet, eine schnelle Runde zu fahren und dafür denselben Reifen über die gesamte Session verwendet. Das haben wir gemacht um für den Rest des Wochenendes mehr Reifen zur Verfügung zu haben", erklärt Marquez die Strategie, die er zusammen mit seiner Crew ausgearbeitet hatte.

Schluss mit lustig

Am Nachmittag konnten wir eine normale Trainingssession bestreiten und die Strecke hatte sich bis dahin schon stark verbessert.
Marc Marquez

Am Nachmittag drehte der Weltmeister dann richtig auf und schraubte seine Zeiten konstant nach unten. Erst bei 1:39.313 Minuten war Schluss. Somit war er satte 1,083 Sekunden schneller als sein erster Verfolger, Teamkollege Dani Pedrosa. Klar, dass der Überflieger aus Katalonien allen Grund zur Zufriedenheit hatte: "Am Nachmittag konnten wir eine normale Trainingssession bestreiten und die Strecke hatte sich bis dahin schon stark verbessert. Die Reifen haben bereits viel länger gehalten und ich glaube, dass es im Laufe des Wochenendes noch besser werden wird. Ich bin zufrieden mit diesem ersten Tag und der Basis die wir geschaffen haben. Wir müssen jetzt so weiter arbeiten, denn uns ist klar, dass die Konkurrenz am Samstag schon näher an uns dran sein wird."

Insgesamt schien es Marquez Spaß zu machen, wieder einmal einen neuen Kurs auf der MotoGP-Honda zu erlernen. "Das war ein lustiger Tag. Es ist immer interessant die verschiedenen Kurven und ihre Geheimnisse auf einer neuen Strecke zu lernen. Die Trainingssessions vergehen so viel schneller", freute sich der 21-Jährige.


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