MotoGP - Marquez distanziert Konkurrenz im zweiten Training

Über eine Sekunde Vorsprung

Marc Marquez ist im Moment einfach nicht zu stoppen. Er dominierte das zweite Training zum Argentinien-Grand-Prix.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem er es im ersten Training des Wochenendes auf der neuen Strecke in Termas de Rio Hondo etwas ruhiger angehen ließ, scheint Marc Marquez nun wieder zu seiner Dominanz aus Austin zurückzufinden. Er ließ der Konkurrenz im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Argentinien nicht den Hauch einer Chance.

Die Platzierungen: Marc Marquez brauchte für seinen schnellsten Umlauf auf der 4806 Meter langen Strecke nur 1:39.313 Minuten. Außer ihm konnte kein Pilot die 1:40er-Schallmauer durchbrechen. Dani Pedrosa verlor als Zweiter 1,083 Sekunden auf seinen Repsol-Honda-Teamkollegen. Aleix Espargaro war mit der Open-Version einmal mehr schnellster Yamaha-Pilot und wurde Dritter. Stefan Bradl belegte Rang vier vor Andrea Dovizioso, der nach einem Motorschaden auf seine Ersatz-Ducati wechseln musste. Bradley Smith ließ als Sechster seinen Tech-3-Teamkollegen Pol Espargaro hinter sich. Valentino Rossi schlug mit Rang acht Jorge Lorenzo, der direkt dahinter landete. Andrea Iannone schaffte trotz eines Sturzes den Sprung in die Top-Ten.

Die Zwischenfälle: Andrea Dovizioso erlebte bereits nach wenigen Minuten eine Schrecksekunde, als er an seiner Ducati einen kapitalen Motorschaden erlitt und mit einer gewaltigen Rauchwolke in den Kies fuhr. Er konnte aber einen Sturz vermeiden und wurde sofort zur Box zurückgebracht. Dani Pedrosa verbremste sich in Kurve eins und rutschte in die Weise, kam aber nicht zu Sturz. Im Gegensatz zu Andrea Iannone, der in Kurve fünf zu Boden ging.

Das Wetter: Im zweiten Training der MotoGP erreichte die Streckentemperatur am Autodromo Termas de Rio Hondo 31 Grad, trotz bedecktem Himmel und nur 23 Grad Außentemperatur.

Die Analyse: An Marc Marquez scheint auch an diesem Wochenende kein Weg vorbeizuführen. Der Weltmeister fuhr im zweiten Training schon wieder in einer eigenen Liga. Kommt er am Sonntag nicht zu Sturz, geht es für die Konkurrenz wohl nur um die Ränge.


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