MotoGP - Suzuki nach Test nicht restlos zufrieden

Rundenzeiten hätten besser sein können

Nach vier Tagen hat Suzuki die Testfahrten auf dem Circuit of the Americas beendet. Neben vielen positiven Erkenntnissen gab es auch Schwachpunkte.
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Motorsport-Magazin.com - Mit 62 Runden auf dem 5.315 Meter langen Circuit of the Americas von Austin beendete Suzuki-Testpilot Randy de Puniet am Donnerstag die viertägigen Testfahrten des Herstellers nach dem Texas-Grand-Prix-Wochenende. Seine beste Rundenzeit am finalen Tag war eine 2:05.85 Minuten, womit er eine halbe Sekunde schneller war als am Mittwoch.

"Ich bin zufrieden, denn wir haben große Fortschritte bei der Gasannahme und der Traktionskontrolle gemacht. Wir haben auch lange daran gearbeitet, die richtige Abstimmung für die Elektronik zu finden und am Ende ist uns ein guter Kompromiss gelungen. Außerdem haben wir viel mit dem Chassis gearbeitet, für das wir uns jetzt entschieden haben und es hat sehr gut funktioniert. Das Package ist nun also definitiv besser", analysierte de Puniet die Testfahrten.

Wir haben große Fortschritte bei der Gasannahme und der Traktionskontrolle gemacht.
Randy de Puniet

Vor allem der letzte Tag in Austin habe ihm und dem Team viele neue Erkenntnisse eingebracht: "Es war gut, dass wir den Donnerstag noch so intensiv nutzen konnten, denn am Mittwoch haben wir einen Großteil der Zeit damit verbracht, das Bike zusammen mit der neuen Elektronik auf die uns unbekannte Strecke abzustimmen. Ich bin zuvor auch einige Wochen kein Motorrad mehr gefahren und musste erst wieder das Gefühl zurückbekommen."

Brivio über Suzukis Fortschritt: (04:56 Min.)

Rundenzeiten nicht nach Wunsch

Doch neben viel Grund zur Freude war beim Franzosen auch ein wenig Enttäuschung dabei. "Am Donnerstag haben wir uns auf dem Rennreifen im Vergleich zu den Rundenzeiten vom Mittwoch deutlich gesteigert und eine wirklich gute Pace gefunden. Leider konnte ich am Ende des Tages keine richtig schnelle Runde mehr versuchen, weil wir ein kleines Problem am Motorrad hatten und die letzte halbe Stunde auf der Strecke verloren haben. Ich glaube aber, dass wir uns noch einmal steigern hätten können", meinte de Puniet.

Auch bei Projektleiter und Teamdirektor Satoru Terada gab es ein lachendes und ein weinendes Auge: "Wir haben einen neuen Motor und ein neues Chassis hierher gebracht und haben eine gute Kombination gefunden. Unsere Chassis-Wahl hat sich als richtig erwiesen. Außerdem haben wir ein gutes Elektronik-Setup für diesen Motor gefunden und sind zufrieden mit den Resultaten. Unsere Rundenzeiten hätten am Ende etwas besser sein können, aber das Wichtigste ist, dass wir Austin mit wertvollen Informationen über unser Bike und die Strecke verlassen."


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