MotoGP - Pedrosa: Großer Sprung möglich

Gut auf den harten Reifen unterwegs

Mit zwei dritten Plätzen endeten die Freien Trainings der MotoGP in Austin für Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa. Dieser erwartet deutliche Verbesserungen.
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Motorsport-Magazin.com - Dani Pedrosa hat am Trainingsfreitag zum Texas-Grand-Prix auf dem Circuit of the Americas in Austin seine Ambitionen auf ein Podest-Finish mit zwei dritten Plätzen eindrucksvoll untermauert. Mit seiner Tagesbestzeit von 2:04.623 Minuten lag er allerdings bereits über eine Sekunde hinter Repsol-Honda-Teamkollege Marc Marquez, der der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance gewährte. Dennoch zeigt sich Pedrosa mit seinem Tagwerk zufrieden. So funktionierte die RC213V auf den harten Reifen problemlos, zudem hält der schnelle Spanier aufgrund der soliden Setup-Basis große zeitliche Sprünge für möglich.

Wir haben mit den Reifen heute wirklich einen guten Job gemacht, vor allem auf der härteren Mischung
Dani Pedrosa

Insgesamt spulte Pedrosa 30 Runden für insgesamt 165 Kilometer ab, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Verschleiß der Bridgestone-Pneus lag. "Wir haben mit den Reifen heute wirklich einen guten Job gemacht, vor allem auf der härteren Mischung, auf der es für uns sehr gut lief", freut sich der aktuell WM-Dritte. "Das Bike hat sich einfach super angefühlt und wir waren gut unterwegs, obwohl die ganz schnellen Zeiten noch gefehlt haben." Jedoch geht Pedrosa davon aus, dass mit ein paar Setup-Anpassungen auch dieses Problem schnell behoben werden kann.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen noch einmal einen großen Schritt nach vorne machen werden
Dani Pedrosa

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen noch einmal einen großen Schritt nach vorne machen und uns bei den Zeiten deutlich verbessern werden", gibt der Dritte des Saisonauftakts in Katar zu Protokoll. Pedrosa, der im letzten Jahr mit nur 1,5 Sekunden Rückstand auf Marquez als Zweiter die Ziellinie in Austin passierte, steht angesichts des Tagesverlaufs allerdings bereits ein wenig unter Zugzwang. So sind enorme Verbesserungen bis zum Rennen unabdingbar, will er nicht bereits früh in der Saison eine Lücke zu Teamkollegen und amtierenden Weltmeister reißen lassen.


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