MotoGP - Parkes geht ohne Illusionen in Debütsaison

Werden keine Rennen gewinnen

Broc Parkes wird 2014 im Alter von 32 Jahren zu einem der ältesten MotoGP-Rookies der Geschichte werden. Mit einem Triumphzug rechnet er nicht.
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Motorsport-Magazin.com - Am 3. Oktober 1999 feierte Broc Parkes mit einer Wildcard beim 125ccm-Grand-Prix auf Phillip Island sein Debüt in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Seit dem ist viel Zeit vergangen und Parkes war abwechselnd und mit mäßigem Erfolg in den Weltmeisterschaften der Superbike- und Supersport-Klasse unterwegs. Dennoch bestreitet er 2014 im Alter von mittlerweile 32 Jahren für das Team von Paul Bird Motorsport seine Rookie-Saison in der MotoGP.

"Paul Bird ist schon seit vielen Jahren ein Freund von mir. Ich bin 2009 für ihn in der Superbike-Weltmeisterschaft gefahren und seitdem haben wir ein sehr gutes Verhältnis. Wir sind immer wieder in Kontakt und er hat mir bereits im Vorjahr angeboten, in sein Team zu wechseln. Zu dieser Zeit stand ich aber noch bei Yamaha unter Vertrag und konnte deshalb nicht für Yonny Hernandez einspringen. Dann hat er mich am Ende des letzten Jahres noch einmal angerufen und von da an ist alles sehr schnell gegangen", erklärt Parkes das Zustandekommen des Deals.

Ich kann sagen, dass es sicher sehr schwer wird.
Broc Parkes

Der Australier rechnet mit einer harten ersten Saison in der Königsklasse: "Ich freue mich sehr, auch wenn mir klar ist, dass es ein schwieriges Jahr wird. Wir werden keine Rennen gewinnen, aber ich kann in der MotoGP starten, was für mich wirklich eine tolle Möglichkeit ist. Natürlich ist für mich sehr vieles neu, wie die Bremsen, die Reifen und eigentlich das gesamte Motorrad. Deshalb kann ich auch schwer abschätzen was wir schaffen können und was nicht. Ich kann aber sagen, dass es sicher sehr schwer wird und wir wahrscheinlich im hinteren Bereich des Feldes liegen werden."

Auch der Einstiegszeitpunkt würde die Lage für ihn nicht unbedingt einfacher machen, glaubt Parkes: "Es ist möglicherweise das schwierigste Jahr um in die MotoGP zu kommen. Honda und Yamaha haben sehr viel Zeit und Mühe in ihre Open-Bikes gesteckt, deshalb müssen wir erst sehen war wir erreichen können."


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