Formel 1 - News-Splitter: Die Formel 1 kurz notiert

McLaren macht zu, Honda arbeitet weiter

Kurze, knackige Infos - das ist das Motto im Notizen-Ticker von Motorsport-Magazin.com. Hier findet ihr alle Randgeschichten der Königsklasse.
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10. Juli
Honda will in Sommerpause weiterarbeiten
McLarens Motorlieferant Honda plant, auch im August an der Power Unit weiterzuarbeiten, sollte das Reglement dieses Schlupfloch zulassen. Denn in der Sommerpause gibt es eine Phase, in der die Teamfabriken zwangsweise geschlossen werden müssen. Zulieferer sollen davon jedoch nicht betroffen sein, weshalb Honda theoretisch weiterarbeiten könnte.

07. Juli
Ocon testet für Renault
Esteban Ocon wird beim Großbritannien GP das 1. Freie Training für Renault bestreiten. Für den Franzosen ist es der zweite Einsatz nach dem Spanien GP, wo er aufgrund technischer Probleme allerdings nur sechs Runden fahren konnte.

11. Mai
Susie Wolff und Ellen Lohr fahren Mille Miglia
Ex-F1-Testerin Susie Wolff und Ex-DTM-Pilotin Ellen Lohr starten für Mercedes vom 19.-22. Mai bei den Mille Miglia, den 1000 Meilen durch Italien. Die Route des Traditionsrennens für Automobil-Klassiker verläuft von Brescia nach Rom und wieder zurück. Die beiden Fahrerinnen teilen sich ein Cockpit. Es ist das erste reine Frauenteam der Marke mit dem Stern bei dieser Veranstaltung.

Solch attraktive Ausblicke hat man bei den Mille Miglia, bei denen Susie Wolff und Ellen Lohr für Mercedes starten - Foto: Mercedes

07. April
Erneut ausstehende Gehälter bei Sauber
Nach Informationen Schweizer Medien warten einige Sauber-Mitarbeiter ein weiteres Mal auf ihr Gehalt. Bereits die Februar-Gehälter konnten nicht rechtzeitig überwiesen werden, trafen meist erst Mitte März ein. Nun stehen auch die Zahlungen für den März aus.

29. März
Newey bleibt bei 50 Prozent
Design-Guru Adrian Newey wird auch weiterhin nur die Hälfte seiner Arbeitskraft in die F1 investieren, selbst wenn die Regeln ab 2017 schnellere Autos ermöglichen sollten. Der Brite, derzeit in Diensten von Red Bull, hatte sich aus Frust über die vielen Beschränkungen und Regeln teilweise aus der Königsklasse zurückgezogen. Zuletzt baute er eine Yacht für den legendären Segel-Wettbewerb America´s Cup. Da seine Tätigkeit dort nun beendet ist, waren Spekulationen aufgekommen, Newey könne wieder voll bei den roten Bullen einsteigen. Doch deren Teamchef Christian Horner dementierte. Der Ingenieur sei mit dem Supersportwagen, den Red Bull gemeinsam mit Aston Martin baut, voll ausgelastet.

MSM TV - Newey: Autos 2017 rund drei Sekunden schneller: (4:58 Min.)

24. März
Celis debütiert in Bahrain
Alfonso Celis wird in Bahrain das erste Freie Training für Force India absolvieren. Der Mexikaner ersetzt seinen Landsmann Sergio Perez und nimmt zum ersten Mal an einer offiziellen Session teil. Celis saß bereits im Rahmen der vorsaisonalen Testfahrten im Force-India-Cockpit und spulte in Barcelona 133 Runden ab.

18. März
Coulthard und Alesi fahren Gumball 3000
Die Ex-F1-Piloten David Coulthard und Jean Alesi nehmen 2016 an der Gumball 3000 Rallye teil. Dabei fahren Besitzer außergewöhnlicher Fahrzeuge mit ihren Autos von Dublin nach Bukarest. Der Franzose und der Schotte starten für einen guten Zweck. Sie unterstützen die Laureus-Stiftung, die Geld für soziale Projekte in aller Welt sammelt. Die beiden Racer nutzen für die Rallye einen Mercedes AMG C63 Coupé Black Series im Laureus-Design. Am 3. Mai macht die Gumball 3000 Station im Europa-Park in Rust bei Freiburg.

Jean Alesi und David Coulthard treten mit diesem Mercedes bei der Gumball 3000 an - Foto: Laureus

14. März
GP2-Pilot Latifi wird Testfahrer bei Renault
Nicholas Latifi wird nicht nur Testfahrer beim Comeback von Renault als Werksteam, sondern wird zudem in ein langfristiges Entwicklungsprogramm eingebunden. Der Kanadier soll bei wenigstens einem Freitagstraining im Cockpit sitzen. Parallel geht der 20-Jährige für DAMS in der GP2 an den Start.

10. März
US-amerikanischer Entwicklungspilot für Haas
Haas verpflichtet nun doch einen US-Amerikaner, wenn auch nur als Entwicklungsfahrer. GP3-Pilot Santino Ferrucci aus Woodbury, Connecticut, wird bei Rennen und Testfahren dem Team über die Schulter schauen sowie im Simulator arbeiten. In der GP3 geht der 17-Jährige für DAMS an den Start.

Santino Ferrucci wird Entwicklungsfahrer beim Haas F1 Team - Foto: Haas F1 Team

08. März
Channel 4 mit großem Experten-Fundus
Mit einer ganzen Riege an ehemaligen Formel-1-Stamm- oder Testfahrern startet Channel 4 in die Formel-1-Saison 2016. Der britische Privatsender hat die Rechte von BBC übernommen und strahlt zehn Rennen werbefrei aus. Mark Webber, Alain Prost, David Coulthard, Susie Wolff, Eddie Jordan, Bruno Senna und Karun Chandhok werden sich die Klinke in die Hand geben. Außerdem mit dabei: Legende Murray Walker und Nic Hamilton, Lewis' Bruder.

01. März
Jordan King bleibt Manor Entwicklungsfahrer
Das Manor-Aufgebot komplettiert sich: Wie das Team bekanntgab, bleibt Jordan King in diesem Jahr Entwicklungsfahrer. Parallel dazu startet er wie im vergangenen Jahr für Racing Engineering in der GP2. Bei den Reifentests nach der abgelaufenen Saison in Abu Dhabi durfte er bereits 300 Kilometer mit dem Manor fahren.

27. Februar
Ultrasofts kommen erstmals in Kanada zum Einsatz
Pirelli hat heute die für den Kanada GP geplanten Reifenmischungen bekannt gegeben. Demnach wird in Montreal erstmals der neue Ultrasoft-Reifen zum Einsatz kommen. Außerdem stehen die Soft- und Supersoft-Pneus zur Verfügung. Sebastian Vettel war am Dienstag dieser Woche in Barcelona die beste Zeit der bisherigen Testfahrten mit Ultrasofts gefahren. Der Kanada GP findet vom 10.-12- Juni 2016 statt.

Richtigstellung von Pirelli: Da ist dem Reifenlieferanten der Formel 1 wohl ein kleiner Irrtum unterlaufen. Wenige Stunden nach der obenstehenden Meldung erklärt Pirelli auf Twitter, dass der Ultrasoft zwar beim Kanada GP zur Verfügung stehen werde, sein Debüt aber bereits in Monaco feiern wird.

Pirelli: So funktioniert der Ultrasoft-Reifen: (01:41 Min.)

26. Februar
Eine Nacht im McLaren Technology Centre gefällig?
Ein besonderes Schmankerl hat McLaren für Fans parat. Im Rahmen eines Gewinnspiels erwarten die Gewinner einige Highlights: eine Führung durch das McLaren Technology Centre im englischen Surrey. Der Besucher kann einen Blick auf die historischen Fahrzeuge werfen, bekommt eine behind-the-scenes Führung durch die McLaren-Honda Racing Facility und einiges mehr. Der Countdown zum Saisonauftakt in Melbourne, den die Gewinner live mit den Teammitgliedern vor Ort im Technology Center anschauen werden, umfasst ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Motorsport-Filmen. Nachtruhe findet man in einem Hotel eines McLaren-Partners - ein Zimmer eingerichtet mit kultigen Rennautos aus der F1-Geschichte.

25. Februar
Mercedes-Betrüger zu zwei Jahren Haft verurteilt
Stuart Howatson - der Betrüger, der sich als Chief Operations Officer des Mercedes-F1-Teams ausgegeben hatte (siehe Eintrag vom 13. Februar) - muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Coventry Crown Court reduzierte die Strafe um ein Drittel, da Howatsons Verteidiger auf verminderte Schuldfähigkeit plädierte. Sein Mandant habe verschiedene Persönlichkeitsstörungen. Es ist nicht die erste Haft für Howatson, der bereits 2010 einsaß, nachdem er eine illustre Karriere bei der Polizei erfunden hatte.

20. Februar
GP2-Pilot Matsushita heuert bei McLaren an
Mit dem Engagement von Nobuharu Matsushita bei McLaren schließt sich der Kreis. Neben Stoffel Vandoorne hat der Rennstall somit den zweiten ART Grand Prix-Piloten aus der GP2 unter Vertrag genommen. Matsushita gewann 2015 ein Rennen am Hungaroring und wurde 2015 Neunter in der Gesamtwertung. "In der vergangenen GP2-Saison ging meine Lernkurve steil nach oben", sagte er. "Als GP2-Fahrer liegt mein einziger Fokus darauf, die Meisterschaft zu gewinnen. Ich glaube daran, dass mein Umfeld das beste ist, um mein Ziel zu erreichen, eines Tages Formel-1-Fahrer zu werden."

16. Februar
Wehrlein greift mit schwarz-rot-goldenem Helm an
Eine Woche nach seiner Verkündung als Manor-Pilot für 2016 gibt es eine weitere Präsentation: Wehrlein zeigt seinen künftigen Helm. Die Grundfarbe ist schwarz. Sowohl im vorderen als auch hinteren Bereich dominiert ein glitzerndes Gold, das in einen Rot-Ton verläuft. Seitlich prangt ein weißes P auf dem Helm, auf das in Gold seine Startnummer 94 gedruckt ist. Wie bereits auf seinem DTM-Helm sieht man darunter zwei Flaggen: Die deutsche sowie die Landesflagge von Mauritius, dem Herkunftsland seiner Mutter. "Mein neues Helmdesign für 2016 - ich liebe es", twitterte der Manor-Pilot.

15. Februar 2016
Zandvoort plant F1-Comeback
Die Strecke führt durch die Dünen und war früher ein Austragungsort für Formel 1 Rennen. Die Rede ist von Zandvoort. Im letzten Jahr kamen nach einem gelungenen Debüt von Max Verstappen die ersten Gerüchte über die Rückkehr einen Niederlande GP auf. Jetzt scheinen sich die Pläne jedoch zu kritisieren, denn niederländische Medien berichten, dass der Kurs an Prinz Bernhard von Oranien-Nassau verkauft wurde. Dieser hofft die Formel 1 wieder nach Zandvoort locken zu können: "Das wäre der ultimative Traum. Assen hat sich gut entwickelt und Zandvoort wird folgen."

14. Februar 2016
Grosjean stellt neues Helmdesign vor
Romain Grosjean bricht nicht nur mit seinem Wechsel zu Neueinsteiger Haas zu neuen Ufern auf. Darüber hinaus ändert der Schweizer mit französischer Rennlizenz auch sein Helmdesign. Oben dominieren dabei die Farben Gelb und Orange, die nach unten hin in Blau und Rot übergehen. Nach wie vor ist auf seinem Helm eine Hommage an den verstorbenen Jules Bianchi zu finden.

13. Februar
Betrüger gab sich als Mercedes-Chef aus
Der 37-jährige Stuart Howatson hat 2014 knapp über 300.000 Euro ergaunert, indem er sich als Chief Operations Officer des Mercedes-F1-Teams ausgegeben hat. Darunter fallen Hotelrechnungen in Höhe von 3.600 Euro und weitere 290.000 Euro für Computer-Sicherheits- und Softwaresysteme. Howatson war bereits 2010 wegen ähnlichen Betrugsfällen hinter schwedischen Gardinen. Am Tag der Urteilsverkündung erschien der Brite nicht am Gericht in Warwick. Sein Rechtsanwalt vermutete einen Selbstmordversuch Howatsons.

09. Februar 2016
McLaren absolviert erfolgreich Crashtests
Nachdem Sauber gestern Vollzug melden konnte, hat auch der McLaren-Honda MP4-31 die Crashtests des internationalen Automobilverbandes erfolgreich absolviert. Damit ist dieses Thema für acht von elf Teams erledigt.

08. Februar 2016
Sauber besteht Crashtests
Sauber hat nach Haas, Renault, Manor, Ferrari, Force India und Toro Rosso als siebtes Team die von der FIA vorgeschriebenen Crashtests bestanden. Zum Einsatz kommen wird der C35 dennoch erst bei den zweiten Testfahrten (1. - 4. März) in Barcelona, beim Testauftakt (22. - 25. Februar) auf dem Circuit de Catalunya werden die Schweizer hingegen mit einem modifizierten Vorjahresmodell am Start sein.

05. Februar 2016
Freitagseinsätze für Ocon geplant
Esteban Ocon wird als dritter Fahrer von Renault nicht nur an der Rennstrecke sein und an den technischen Briefings teilnehmen, sondern auch im Cockpit Platz nehmen. Geschäftsführer Cyril Abiteboul bestätigte, dass für den 19-jährigen Franzosen Einsätze bei Freitagstrainings geplant sind. Details nannte er jedoch nicht.

04. Februar 2016
Jorda kehrt auf die Rennstrecke zurück
Die männlichen Fans der Formel 1 müssen auch 2016 nicht auf den Anblick von Carmen Jorda verzichten. Die Spanierin bleibt Entwicklungsfahrerin bei Lotus beziehungsweise Renault. Zudem wird sie auf die Rennstrecke zurückkehren - in welcher Serie ist allerdings noch unklar. Zuletzt ging Jorda 2014 in der GP3 an den Start.

04. Februar 2016
Toro Rosso besteht Crashtests
Trotz eines vollgepackten Zeitplans nach dem späten Wechsel von Renault- auf Ferrari-Motoren ist Toro Rosso bereit für die Saison 2016. Via Twitter teilte das Team mit, dass der neue Bolide - der STR11 - alle Crashtests bestanden hat.


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