Formel 1 - Toro Rosso Vorschau: Österreich GP

Eine Art Heimrennen

Toro Rosso sieht den Österreich GP in Spielberg als eine Art Heimrennen an. Gelingt erneut die Fahrt in die Punkteränge?
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Motorsport-Magazin.com - Nicht nur für Red Bull Racing stellt der Große Preis von Österreich ein Heimspiel dar, auch Toro Rosso, das kleine Schwester-Team, fühlt sich in Spielberg zu Hause. Bislang lief die Saison zwar nicht wunschgemäß, denn zwölf Zähler liegen deutlich unter der eigenen Erwartungshaltung, aber immerhin gelang Jean-Eric Vergne mit Platz acht zuletzt in Kanada wieder der Sprung in die Punkteränge.

Wir müssen es als eine Art Heimrennen betrachten
Jean-Eric Vergne

"Ich bin auf dieser Strecke noch nie zuvor ein Rennen gefahren, habe aber im Vorjahr einen Formel-1-Showrun für Red Bull im Rahmen der Renault World Series bestritten", betritt der Franzose in Spielberg mehr oder weniger Neuland. "Die Strecke ist kurz, aber schön und ich bin mir sicher, es wird ein interessantes Wochenende." Nicht zuletzt, weil Toro Rosso Teil der Red-Bull-Familie ist, sei der Grand Prix besonders wichtig. "Wir müssen es als eine Art Heimrennen betrachten", so Vergne.

Teamkollege Daniil Kvyat fuhr bereits vor zwei Jahren mit der Formel Renault Alps in Spielberg und feierte damals zwei Siege, während er im Vorjahr mit der Formel 3 in der Steiermark gastierte und zwei Mal vom Podium grüßte. "Es ist eine meiner Lieblingsstrecken, mit harten Bremspunkten und technisch herausfordernd", sagt der junge Russe. "Es wird ein großes Wochenende für die Red-Bull-Familie, aber ich werde mich auf die gewohnten Aufgaben konzentrieren, um vom ersten Training an das richtige Setup und den richtigen Ansatz zu finden."

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Eine Wiederholung des Ergebnisses aus Kanada wird für Toro Rosso in Spielberg vermutlich das Höchste der Gefühle darstellen, Heimrennen hin oder her. Die Mercedes-befeuerten Teams dürften auf der Berg- und Talbahn gegenüber den Renault- und Ferrari-Rennställen einen deutlichen Vorteil haben. (Philipp Schajer)


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