Formel 1 - Horner bestätigt: Red Bull 2015 mit Renault-Motor

Kein Ultimatum an Renault

Red Bull-Teamchef Christian Horner hat mit allen Spekulationen aufgeräumt und bestätigt, dass sein Team auch im kommenden Jahr auf Renault-Motoren setzt.
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Motorsport-Magazin.com - Klage gegen Renault, Deal mit Volkswagen - in den letzten Wochen sorgte die Paarung Red Bull/Renault für einige Spekulationen. Mit diesen räumte jetzt Christian Horner auf. "Es steht zu 100 Prozent fest, dass wir nächstes Jahr mit Renault-Motoren fahren", stellte der Red Bull-Teamchef abseits des Kanada GP klar. Man habe mit Renault einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen, denn man einzuhalten gedenkt.

Natürlich sind solche Vereinbarungen immer an Performance-Kriterien gebunden
Christian Horner

"Natürlich sind solche Vereinbarungen immer an Performance-Kriterien gebunden, allerdings steht für uns im Moment eine Alternative nicht zur Diskussion", betonte Horner. In Monaco machte sich Renault-Nissan-CEO Carlos Ghosn höchstpersönlich ein Bild von der Lage und versicherte Horner, dass Renault alles tut, um den Rückstand auf Mercedes aufzuholen. "Renault weiß, in welcher prekären Lage sie sich befinden. Von unserer Seite gibt es kein Ultimatum an Renault. Wir wollen uns einfach so schnell wie möglich verbessern", erklärte Horner.

Allerdings schränkt das Reglement die Aktivitäten des Motorenherstellers in der Weiterentwicklung des Motors stark ein. Trotzdem sieht Horner noch viel Raum für Verbesserungen. "Man kann die Integration der Hardware verfeinern, aber auch die Benzinentwicklung ist dieses Jahr ein wesentliches Element. In diesem Bereich können wir definitiv noch aufholen. Total macht bereits einen großartigen Job, um zusätzliche Performance zu finden", verriet der Brite.

Bereits in Kanada könnte für Renault die Stunde der Wahrheit schlagen. Renault reist mit einer Vielzahl neuer Teile über den Atlantik, die primär eine höhere Standfestigkeit zur Folge haben sollen. Zudem wurde aber auch die Software der Turbo-Aggregate überarbeitet, was eine Verbesserung der Fahrbarkeit sowie des Energiemanagements mit sich bringen soll. "Diese Entwicklungen werden allesamt in Montreal von Nutzen sein, da diese Strecke die härteste Herausforderung für die Power Units bislang in diesem Jahr darstellt", so Motorenchef Remi Taffin.


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