Formel 1 - Berufungstermin: Horner sieht RBR im Recht

Haben einen starken Fall

Am 14. April entscheidet sich, ob die Disqualifikation von Daniel Ricciardo in Australien korrekt war oder nicht. Red Bull fühlt sich weiterhin im Recht.
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Motorsport-Magazin.com - Red Bull blickt dem 14. April siegessicher entgegen. Am kommenden Montag wird entschieden, ob die Disqualifikation von Daniel Ricciardo in Australien korrekt war oder ob er seinen ersten Podiumsplatz am Grünen Tisch zurück erhält. "Diese Punkte sind wichtig, jeder WM-Punkt zählt. Ich denke, wir haben einen starken Fall", erklärte Teamchef Christian Horner - nicht zuletzt, weil an den bisherigen drei Rennwochenenden mehrere Teams über nicht funktionierende Sensoren klagten.

Je mehr Rennen wir fahren, umso deutlicher zeigt sich die Problematik
Christian Horner

"Je mehr Rennen wir fahren, umso deutlicher zeigt sich die Problematik. Ich hoffe, dass wir unseren Fall fair darlegen können und den zweiten Platz, den Daniel verdient eingefahren hat, zurückholen können", sagte der Brite. Ricciardo versucht sich von der ausstehenden Entscheidung nicht verrückt machen zu lassen. "Was passiert, passiert. Ich habe mich irgendwie schon damit abgefunden", erklärte der Australier abseits der Testfahrten in Bahrain. "Es wäre großartig, wenn ich meinen Podestplatz zurückkriegen würde, aber ehrlich gesagt, ist der Schaden längst angerichtet. Enttäuschter als an diesem Sonntagabend kann ich nicht mehr sein."

Auf der Jagd nach Mercedes

Statt über den Berufungstermin nachzudenken, konzentriert sich Ricciardo lieber auf die anstehenden Rennen und den Kampf gegen Mercedes. In Bahrain schrammte der Australier hauchdünn an einem Podestplatz vorbei. "Wir arbeiten kontinuierlich daran den Abstand zu Mercedes zu verringern. Keiner im Team hat aufgegeben", betonte Horner. "Wir wissen, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen und pushen weiter." Spätestens ab dem Europa-Auftakt in Spanien will Red Bull wieder 'on top' sein.

"In China wird es aufgrund der langen Geraden sehr schwierig Mercedes zu schlagen, aber ab den Europa-Rennen wollen wir auf die Siegesstraße zurückkehren", sagte Horner. Allerdings macht der Brite keinen Hehl daraus, dass nicht nur die Jungs in Milton Keynes hart arbeiten müssen. "Es ist kein Geheimnis, dass es uns an Top-Speed fehlt. Die Jungs bei Renault wissen das und arbeiten hart, um die Lücke zu schließen. Aber wenn man unseren Top-Speed-Nachteil bedenkt, dann sind unsere bisherigen Ergebnisse mehr als beeindruckend", meinte Horner.


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