Formel 1 - Hülkenberg: Alonso hat mich lebend gefressen

Erneut überzeugende Leistung

Nico Hülkenberg beendet den Malaysia GP auf dem fünften Platz. Der Deutsche musste sich erst wenige Runden vor Rennende Fernando Alonso geschlagen geben.
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Motorsport-Magazin.com - Es bleibt dabei, der Sepang International Circuit zählt weiterhin zu Nico Hülkenbergs Lieblingsstrecken. Der Force-India-Pilot holte auch bei seinem vierten Antreten in Malaysia Punkte und bot wie schon beim Saisonauftakt in Melbourne eine tadellose Vorstellung. Hülkenberg kam letztendlich auf dem fünften Platz ins Ziel, nachdem er sich erst in der Schlussphase des Rennens dem heranstürmenden Fernando Alonso geschlagen geben musste.

Gegen Alonso war nicht viel zu machen, er hat mich lebend aufgefressen
Nico Hülkenberg

"Nach dem Start war ich in einer guten Position, daher war es einfacher die Reifen und den Spritverbrauch zu managen. Das haben wir gut kalkuliert", lobte Hülkenberg sein Team. Der Deutsche war von der siebten Position ins Rennen gegangen und konnte sich im Startgetümmel unter anderem an Kimi Räikkönen vorbeischieben.

Als einer von wenigen Piloten setzte Hülkenberg auf eine Zweistopp-Strategie, die ihn zwischenzeitlich sogar bis an die Spitze des Feldes spülte. Wenige Runden vor dem Fallen der Zielflagge lag der Deutsche auf Platz vier, konnte diese Position aber nicht behaupten. "Gegen Alonso war nicht viel zu machen, er hat mich lebend aufgefressen", erklärte der Force-India-Pilot, warum er dem Spanier, der über frischere Pneus verfügte, die Vorfahrt lassen musste. "Ich habe alles versucht, aber die Reifen haben nicht mehr hergegeben."

Erfolgreiche Rückkehr

Hülkenberg fühlt sich bei Force India wohl - Foto: Sutton

Trotz des späten Überholmanövers war Hülkenberg mit seinem fünften Platz jedoch hochzufrieden, denn immerhin klassierte er sich damit vor den höher gehandelten Williams- und McLaren-Piloten. In der Fahrerwertung rangiert der Emmericher nun auf dem sechsten Platz, was ihn aber nicht übermäßig beschäftigt. "Wir haben erst das zweite Rennen hinter uns", betonte er. "Wir müssen das Auto weiterentwickeln, brauchen mehr Grip auf der Hinterachse. Dann können wir es weit nach vorne schaffen."

Der Wechsel zurück zu Force India hat sich für den 26-Jährigen jedenfalls mehr als nur gelohnt - nicht nur, weil sein Ex-Team Sauber bislang wenig konkurrenzfähig ist. "Die Rückkehr verlief glatter, als ich ehrlich gesagt gedacht habe", verriet Hülkenberg. "Es hilft, wenn man die Leute kennt. Ich liebe die Jungs einfach, alle kümmern sich um mich. Ich versuche ihnen dafür Punkte zu geben und bisher scheint das zu funktionieren."


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