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Formel 1 - Interview - Kaltenborn erklärt Saubers Doppel-Ausfall

Natürlich ist es enttäuschend

Für Sauber war das Rennen in Sepang vorzeitig beendet. Teamchefin Monisha Kaltenborn erklärte Motorsport-Magazin.com was nicht funktionierte.
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Motorsport-Magazin.com - Frau Kaltenborn, mit dem Doppelausfall lief es für Sauber heute nicht so wie gewünscht oder erhofft.
Monisha Kaltenborn: Nein. Wir wissen, dass wir bei der Performance einiges aufarbeiten müssen. Wir haben hier aber schon Dinge eingesetzt, die uns gezeigt haben, dass wir in die richtige Richtung gehen. Es waren zwar keine großen Schritte zu erwarten, es war aber wichtig, dass wir die Bestätigung haben, dass es der richtige Weg ist.

Bei Adrian wissen wir bereits, dass es mit der Stromversorgung zu tun hatte, die auf einmal ohne Vorwarnung abgebrochen und dadurch der Motor abgestorben ist.
Monisha Kaltenborn

Diesen Weg verfolgen wir jetzt auch für die nächsten beiden Rennen weiter. Natürlich ist es enttäuschend, wenn beide Autos ausfallen. Wir prüfen aber noch die Ursachen. Bei Adrian wissen wir bereits, dass es mit der Stromversorgung zu tun hatte, die auf einmal ohne Vorwarnung abgebrochen und dadurch der Motor abgestorben ist. Esteban konnte die Gänge nicht mehr einlegen, da müssen wir genau herausbekommen, was der Grund war.

Hat sich das bei Gutierrez schon angekündigt?
Monisha Kaltenborn: Wir konnten sehen, dass es gewisse Verzögerungen gibt. Vielleicht hat es sich dann zugespitzt in der Situation als er stand und er dadurch keinen Gang mehr einlegen konnte.

Adrian Sutil hat nach dem Ausfall beklagt, dass er keinen Grip hatte und er wie auf Schmierseife fuhr. Hängt das mit der Balance des Autos zusammen?

Wir müssen herausfinden, was wir spezifisch bei Adrian machen müssen, damit er mit den Reifen klarkommt.
Monisha Kaltenborn

Monisha Kaltenborn: Ich glaube nicht. Wir haben von ihm schon das ganze Wochenende gehört, dass er hier mit den Reifen nicht klarkommt. Denn bei Esteban haben wir ja im Qualifying gesehen, dass er durchaus im vorderen Mittelfeld dabei war. Wir müssen herausfinden, was wir spezifisch bei Adrian machen müssen, damit er mit den Reifen klarkommt.

Jetzt haben wir das Problem der Back-to-back-Wochenenden. Erwarten sie einen größeren technischen Sprung erst für die Europarennen?
Monisha Kaltenborn: Ja, wobei wir keineswegs den Kopf in den Sand stecken werden für die nächsten Rennen. Wir wissen aber, dass wir vor allem beim Gewicht ein Problem haben, das wir lösen müssen. Wir werden Schritt für Schritt in diese Richtung arbeiten und hoffen, dass wir für Barcelona einen großen Schritt machen können.


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