Formel 1 - Ricciardo: Kein Grund auszuflippen

Die Saison hat noch nicht gestartet

Auch wenn es für Red Bull in Jerez nicht gut lief, sieht Daniel Ricciardo keinen Grund auszuflippen. Das Team werde in Bahrain wieder zurückschlagen.
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Motorsport-Magazin.com - Mit insgesamt zehn Runden ist Daniel Ricciardo in der ersten Testwoche in Jerez eine Runde weniger gefahren als sein Teamkollege Sebastian Vettel. Der Australier will auch gar nicht bestreiten, dass der Testverlauf für Red Bull enttäuschend verlief. Von Panik sei man aber noch weit entfernt. "Die Saison hat noch nicht gestartet. Wir verlieren also keine Punkte, weil wir nicht fahren", stellte der Australier klar.

Die Saison hat noch nicht gestartet. Wir verlieren also keine Punkte, weil wir nicht fahren
Daniel Ricciardo

"Offensichtlich sind wir nicht happy mit dem Testverlauf, auch wenn ich heute mehr Runden gefahren bin als gestern und in Sachen Komfort einige Dinge aussortieren konnte", fuhr er fort. Nach einem mechanischen Problem am RB10 beendete Red Bull den finalen Testtag vorzeitig. Was genau das Problem war, konnte Ricciardo nicht sagen. "Es ist eine Kombination aus allem, daher ist es nicht etwas, was sich so einfach in 24 Stunden lösen lässt. Es ist ganz gut, dass wir jetzt von der Strecke abreisen und ein bisschen Zeit haben, um zu sehen, was noch getan werden muss", meinte der Red Bull-Pilot.

Hinter vorgehaltener Hand wird über ein ERS-Problem spekuliert. Race Engineering Coordinator Andy Damerum sagte dazu nur: "Wir haben das Problem untersucht und sind schnell zu dem Schluss gelangt, dass wir es auf die Schnelle nicht lösen können. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen den Tag vorzeitig zu beenden und uns mit den gewonnenen Daten auf die kommenden Tests in Bahrain zu konzentrieren." Designgenie Adrian Newey ist bereits am Donnerstag Richtung Milton Keynes abgereist, in der Fabrik will Red Bull Problemlösung betreiben, um in Bahrain wieder anzugreifen.

Wenn jemand die Probleme in den Griff bekommt, dann Red Bull
Daniel Ricciardo

"Wenn jemand die Probleme in den Griff bekommt, dann Red Bull. Es ist schließlich das beste Team auf der Welt", gab sich Ricciardo zuversichtlich. Dass die Konkurrenz in Jerez keine vergleichbaren Probleme hatte, bringt ihn nicht aus der Ruhe. "Natürlich sind Mercedes und Ferrari diese Woche sehr viele Runden gefahren, aber das setzt uns nicht unter Druck. Wer weiß, vielleicht liegen sie eine Sekunde hinter der Pace. Wir sind hierhergekommen, um zu fahren, aber auch um einige Dinge zu verstehen und das ist uns gelingen. Es gibt also keinen Grund für uns auszuflippen", betonte der Red Bull-Pilot.


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