Formel 1 - Ecclestone verteidigt Punkte-Regel erneut

Abu Dhabi aus religiösen Gründen Saisonfinale

Bernie Ecclestone verteidigt die doppelten Punkte beim Saisonfinale erneut - und er erklärt, wieso das Saisonfinale in Abu Dhabi stattfindet.
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Motorsport-Magazin.com - Noch immer ist unklar, ob es beim Saisonfinale 2014 in Abu Dhabi zur umstrittenen Punkteregel kommt. Beim letzten Rennen des Jahres sollen doppelte Punkte vergeben werden, sprich der Sieger würde 50 Zähler erhalten, der Zweitplatzierte 36 und so weiter. Diese Regel hatte die Strategiegruppe im abgelaufenen Jahr nach dem World Motorsport Council abgesegnet, nachdem sich allerdings großer Widerstand bei nahezu allen Beteiligten regte, soll vor Saisonstart erneut darüber abgestimmt werden.

Es war keine Weltmeisterschaft mehr.
Bernie Ecclestone

Beim Wall Street Journal erklärte Bernie Ecclestone erneut, dass diese Punkteregelung ohnehin nur ein Kompromiss sei, er viel lieber doppelte Punkte bei den letzten drei Rennen hätte. "Es war keine Weltmeisterschaft mehr", klagte der Brite über die Saison 2013. "Sie hat im TV an Interesse verloren, und zwar sehr stark. Wenn es bei den letzten drei Rennen doppelte Punkte geben würde, dann würden die Teams sagen: 'Lasst uns mal sehen.' Wenn Fernando [Alonso] zwei der letzten drei Rennen gewinnt, dann ist die Weltmeisterschaft immer noch bis zum Ende hin offen, auch wenn Sebastian [Vettel] Zweiter wird."

Dass das Saisonfinale nicht mehr im Brasilien sondern wie bereits 2010 wieder in Abu Dhabi stattfinden wird, hat einen einfachen Grund. "Abu Dhabi ist aus religiösen Gründen das letzte Rennen. Am ursprünglichen Datum wäre alles geschlossen gewesen. Es ist wegen diesen Ferien-Sachen, die sich immer ändern", klagte Ecclestone. Anfang Oktober beginnt das islamische Opferfest, Ende Oktober feiert der Islam Neujahr und Anfang November ist der Feiertag Ashura. Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und rücken deshalb jährlich meist elf Tage nach vorne.


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