Formel 1 - Corinna Schumacher: Lasst uns in Ruhe

Verlassen Sie die Klinik

Corinna Schumacher wendet sich mit einer öffentlichen Bitte an die Medien vor dem Krankenhaus in Grenoble. Schumachers Helmkamera könnte bei Aufklärung helfen.
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Motorsport-Magazin.com - Corinna Schumacher hat sich nach dem Ski-Unfall ihres Ehemannes Michael mit einem öffentlichen Appell zu Wort gemeldet. "Bitte unterstützen Sie uns in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael", ließ sie über Managerin Sabine Kehm ausrichten. "Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe." Weitere Statements werde es von Corinna nicht mehr geben, heißt es außerdem. Noch immer haben sich zahlreiche Medien aus aller Welt vor dem Krankenhaus in Grenoble, in dem Schumacher im künstlichen Koma liegt, versammelt.

Am Dienstagvormittag sind Absperrgitter errichtet worden, um Schumachers Familie und Bekannten einen besseren Zugang zum Universitätsklinikum zu ermöglichen. Weitere Pressekonferenzen der behandelnden Ärzte sind erst einmal nicht geplant. Stattdessen wird sich die ermittelnde Französische Staatsanwaltschaft am Mittwoch um 11:00 Uhr zum Fall äußern.

Laut Medienberichten soll die Kamera, die an Schumachers Helm angebracht war, eingeschaltet gewesen sein. Die Aufnahmen könnten ausgewertet können, berichteten französische Medien am Dienstagmittag. Für die Ermittler handele es sich dabei um ein wichtiges Dokument.

Am späten Montagabend hatte sich Kehm zu den Meldungen des Tages geäußert. Zunächst hieß es, dass Schumacher sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr befinde. Kehm wollte diese Neuigkeit jedoch nicht direkt bestätigen: "Ich kann bestätigen, dass Michaels Zustand als stabil bezeichnet werden kann, wie es bereits im offiziellen Statement am heutigen Tage geschrieben worden ist. Ich kann nicht bestätigen, geäußert zu haben, dass er sich nicht mehr in Lebensgefahr befindet."


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