Formel 1 - Bianchi gewinnt Massas Kart-Rennen

Alonso plant Rückkehr nach Defekt

Jules Bianchi heißt der diesjährige Sieger von Felipe Massas Kart-Event in Brasilien. Der Gastgeber strauchelte, Fernando Alonso fiel sogar aus.
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Motorsport-Magazin.com - Jules Bianchi hat zwar noch keinen Stammplatz in der Formel 1 sicher, doch zumindest im Kart setzte sich der junge Franzose gegen die etablierte F1-Konkurrenz durch: Bianchi gewann das traditionelle Kart-Event von Felipe Massa in der Nähe von Florianopolis. Der Ersatzfahrer von Force India, der für 2013 auf ein permanentes Cockpit hofft, gewann das Rennen am Samstag, wurde am Sonntag Vierter und setzte sich im Gesamtklassement knapp gegen Felipe Nasr durch. Der GP2-Pilot siegte im Sonntagslauf und hatte am Ende fünf Zähler Rückstand auf Bianchi. "Ich freue mich sehr über diesen Sieg", sagte Bianchi. "Ich hatte eigentlich schon im vergangenen Jahr gewonnen, aber damals gab es einen kleinen Fehler mit dem Gewicht meines Karts - diesmal ging aber alles gut."

Gesamtdritter des zweitägigen Wohltätigkeits-Events wurde Lokalmatador Lucas di Grassi. Für Gastgeber Massa lief es hingegen nicht allzu rund, er kam nicht über den achten Rang hinaus. "Wenn nicht alles perfekt läuft, kann sogar eine Zehntelsekunde einen großen Unterschied ausmachen", so der Ferrari-Pilot. "Am Samstag war mein Motor nicht so gut eingestellt und dafür bekam ich am Sonntag die Quittung. Ich habe mich aber sehr gefreut, dass Fernando zum ersten Mal dabei war."

Teamkollege Alonso ließ sich den Spaß diesmal nicht nehmen, ins Kart zu steigen; mit verhaltenen Resultaten: Im ersten Rennen musste er wegen eines defekten Gaspedals vorzeitig aufgeben, in Lauf zwei wurde er 18. "Es war ein sehr schönes Wochenende und ich hoffe, dass die Zuschauer genauso viel Spaß hatten wie ich", schmerzte Alonso die Niederlage nicht allzu sehr. "Ob ich hier nächstes Jahr noch einmal antrete? Wenn Felipe mich fragt: auf jeden Fall!" Für Furore sorgte das Clan-Duell zwischen Nelson Piquet Junior, Bruno Senna und Pietro Fittipaldi, dem 16-jährigen Enkel von Emerson Fittipaldi: Nach den beiden Rennen hatte Piquet (Platz 4) die Nase vor Fittipaldi (Platz 11) und Senna (Platz 18).


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