Exklusiv

Formel 1 - Interview - Bruno Senna

Auto noch mal verbessert

Bruno Senna spricht bei Motorsport-Magazin.com über die Arbeit mit den Pirelli-Reifen während der Testfahrten. Der Williams-Pilot sucht noch nach dem Optimum.
von

Motorsport-Magazin.com - Wie lief Deine letzte Testsession?
Bruno Senna: Es war noch mal ein guter Vormittag, ich habe wieder viel über das Auto gelernt, ich bekomme auch immer mehr Vertrauen, konnte meine Zeit auch noch mal ein bisschen verbessern, auch wenn das noch keine wirklich perfekte Runde war. Wir konnten aber auch das Auto von gestern auf heute noch mal ein bisschen verbessern.

Wir hoffen schon, in Australien unter den ersten Zehn zu sein, aber die Ergebnisse hier müssen sich nicht unbedingt mit denen der Rennen decken.
Bruno Senna

Hattet ihr jetzt noch ein paar neue Teile dran?
Bruno Senna: Ja, wir hatten einen neuen Unterboden, der das Auto noch einmal etwas stabiler gemacht hat, bis Australien kommt dann noch ein bisschen was, das nächste große Update-Paket aber erst zum Europaauftakt in Barcelona.

Und du weißt jetzt auch, wie man den Soft-Reifen anfährt, wie man an der Zeit gesehen hat?
Bruno Senna: Ja, das war heute schon besser, auch wenn ich immer noch nicht das Optimale aus dem Reifen herausgeholt habe. Aber dafür sind das noch Tests, und in Australien werden die Bedingungen dann sowieso wieder ganz anders sein.

Nach dem einen Versuch mit den Softs seid ihr dann aber wieder auf lange Stints mit mehr Benzin umgestiegen...
Bruno Senna: Na ja, echte Longruns waren das nicht, da haben wir nur noch einiges am Auto ausprobiert...

Aus dem weichen Reifen hat Senna noch nicht das Optimum geholt - Foto: Sutton

Was auffiel: Du bist auf dem Medium ziemlich am Anfang mal drei ziemlich schnelle Runden hintereinander gefahren, 22,6, dann 23,0 und 23,2...
Bruno Senna: Ja, das war schon ziemlich konstant, da zeigt sich schon, dass das Auto gut mit den Reifen umgeht, aber eine Garantie für die Rennen ist das natürlich trotzdem nicht.

Mit welcher Erwartungshaltung gehst du jetzt nach Melbourne?
Bruno Senna: Wir müssen jetzt in Australien sehen, wo wir wirklich stehen, aber es sind auf jeden Fall alle sehr, sehr eng zusammen. Die Strecke wird auch ganz anders sein, da kommen viele Variablen ins Spiel. Wir hoffen schon, in Australien unter den ersten Zehn zu sein, aber die Ergebnisse hier müssen sich nicht unbedingt mit denen der Rennen decken.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x