Motorsport-Magazin.com Plus
WRC

Mads Östberg bestätigt Cockpit in 2017er Auto ohne Details zu nennen

Mads Östbergs Bekanntgabe wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Die Lage auf dem Fahrermarkt bleibt damit undurchsichtig.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Mads Östberg hat bestätigt, dass er die nächste Saison in einem 2017er Auto bestreiten wird. Welches es sein wird, verriet er allerdings nicht. Bereits bei der Rallye Australien hatte der Norweger gegenüber Motorsport-Magazin.com erklärt: "Meine Pläne sind schon seit einer Weile recht klar." Der Ausstieg von Volkswagen und der damit einhergehende Wirbel auf dem Fahrermarkt würden für ihn keinen Unterschied machen, betonte er außerdem.

Ich kann bestätigen, dass ich für das nächste Jahr in der WRC ein Cockpit in einem Auto der 2017er Spezifikation habe.
Mads Östberg

Konkrete Informationen gibt es nun immer noch nicht. Östberg teilt auf Facebook lediglich mit: "An alle, die aufgeregt darauf warten, dass ich meine Pläne für 2017 bekannt gebe. Ich kann bestätigen, dass ich für das nächste Jahr in der WRC ein Cockpit in einem Auto der 2017er Spezifikation habe. Ich plane, die meisten WRC-Events zu bestreiten, aber ich möchte auch ausgewählte Rallyes abseits der WRC bestreiten, so wie im vergangenen Jahr. Es bleiben noch ein paar Details, ehe ich euch mein komplettes Programm für nächstes Jahr vorstellen kann. Ich halte euch auf dem Laufenden."

Östberg sowie Andreas Mikkelsen, Eric Camilli und Elfyn Evans sind diejenigen Piloten auf dem Fahrermarkt, deren Zukunft noch nicht bekannt ist. Am heutigen Freitag endet die Einschreibung für die Rallye Monte Carlo. Bis die Starterliste veröffentlicht wird, werden jedoch aller Voraussicht nach noch ein paar Tage vergehen. Außerdem besteht bei allen vier verbliebenen Kandidaten auf dem Fahrermarkt die Möglichkeit, dass sie erst für die Rallye Schweden einen Vertrag unter Dach und Fach bringen.

Vor der Saison 2017 mit den Autos der neuen Spezifikation ist die Lage so undurchsichtig wie lange nicht mehr. Im neuen Reglement steht, dass nur ein eingeschriebener Hersteller die neuen Boliden einsetzen darf. Unklar ist, wie viele Autos jeder Hersteller letztlich an den Start bringen wird und in welchen Teamstrukturen. Zudem ist nicht bekannt, wer in den Vorgängermodellen an der WRC Trophy teilnimmt. Es bleibt also spannend - selbst nach mehreren Bekanntgaben.


Weitere Inhalte: