Moto3

Viele neue Herausforderungen - Cortese: Mit 25 oder 26 noch jung genug

Sandro Cortese hat das optimale Paket für die Moto2 noch nicht geschnürt, also probiert er sich auf der vielversprechenden KTM in der neuen Moto3-Klasse.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Sandro Cortese wechselte für die Saison 2012 vom Racing Team Germany zurück zu Aki Ajo, obwohl er das Team am Ende des vorletzten Jahres erst verlassen hatte. "Jetzt sind die Voraussetzungen natürlich komplett anders: ich bin der Nummer-1-Fahrer bei Red Bull und KTM. Damit sind die Aussichten natürlich alle sehr, sehr gut und ich freue mich jetzt extrem, dass die Saison bald losgeht", sagte er dem Motorsport Magazin.

Man weiß nicht, ob KTM, Honda oder eine Eigenbau-Marke die Nase vorn hat, aber ich denke das Konzept von KTM ist sehr, sehr gut
Sandro Cortese

Doch nicht nur was seinen Status angeht sind die Karten in diesem Jahr neu gemischt. Die Moto3 startet mit neuen 4-Takt-Maschinen in eine neue Ära der kleinsten Grand-Prix-Klasse. Cortese ist auf jeden Fall schon gespannt. "Man weiß nicht, ob KTM, Honda oder eine Eigenbau-Marke die Nase vorn hat, aber ich denke das Konzept von KTM ist sehr, sehr gut. Die Klasse an sich bringt viele neue Herausforderungen und ich freue mich darauf." Außerdem bieten die neuen Bikes seiner Meinung nach eine bessere Vorbereitung auf die Moto2.

Trotz vieler Jahr im Grand-Prix-Zirkus sieht der Berkheimer kein Problem in einem späteren Aufstieg. "Ich bin sehr früh in die Weltmeisterschaft gekommen. Ich merke jetzt, dass das vielleicht sogar zu früh war, denn ich hatte keine Erfahrung im Vergleich zu manch anderen jungen Fahrern, die in der spanischen Meisterschaft optimal vorbereitet werden", erklärte er.

Außerdem will Cortese eine starke Saison zeigen und sich damit den Weg in die Moto2 Klasse ebnen. Schließlich sei der Zug selbst in die Königsklasse noch lange nicht abgefahren. "Im schlimmsten Fall wäre ich dann 25 oder 26, wenn ich in die MotoGP komme. Ich denke, da ist man immer noch jung", ist er sich sicher.

Für dieses Jahr beschäftigt sich Cortese nicht nur mit seiner neuen KTM, sondern auch mit seinen Konkurrenten. Zu denen zählt er Maverick Vinales, Hector Faubel und vielleicht sogar Miguel Oliveira. Auf jeden Fall dürfte er es auch 2012 nicht leicht haben. Zudem verriet Cortese, wen er in der Moto2 und der MotoGP als kommenden Weltmeister sieht, was er von den neuen CRTs hält, was er im Winter gemacht hat und was er in dieser Saison erwartet.

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