Der zweite Qualifyingtag in Le Mans hat begonnen. Geändert hat sich am gestrigen Bild nichts: Peugeot gab auch am Donnerstag die Pace vor. Wieder war es der Schnellste des Vortages, Stephane Sarrazin, der den 908 HDi am schnellsten um den legendären Kurs scheuchte. Aber auch die dritte Qualifying-Session wurde von Chaos und Unfällen beherrscht und musste sogar vorzeitig abgebrochen werden.
Den ersten Zwischenfall löste Laurent Groppi im Oreca mit der Startnummer 5 aus, als er in "Indianapolis" der Mauer zu nah kam. Nach der Wiederaufnahme des Qualifyings wurde es nach 90 Minuten endgültig abgebrochen, als Stuart Hall einen schweren Frontalunfall ausgangs des Dunlop-Komplexes hatte. Der Engländer stieg durchgeschüttelt, aber aus eigener Kraft aus dem Auto aus.
Abseits der Unfälle blieb Sarrazin gut zwei Sekunden hinter seiner Pole-Zeit vom Mittwoch zurück. Zweitschnellster war das Trio Jacques Villeneuve/Marc Gené und Nicolas Minassian. Platz 3 ging an den besten Audi-Piloten Allan McNish, der damit nicht nur das Peugeot-Trio sprengte, sondern in 3:23.182 Minuten die schnellste Audi-Zeit fuhr, die je in Le Mans gefahren wurde. Hinter dem Schotten belegte der dritte Peugeot den vierten Rang, kam jedoch nicht über die Zeit hinaus. Ricardo Zonta küsste fast zeitgleich mit dem Sessionabbruch die Mauer ausgangs der Porsche-Kurven.
"Wir glauben, das ser von einem anderen Auto getroffen wurde", wird Teamkollege Christian Klien von Autosport zitiert. "Das Auto ist vorne rechts beschädigt, aber wir wissen noch nicht wie sehr." Der Brasilianer blieb glücklicherweise unverletzt. Klien hofft, dass das Auto für die zweite Session einsatzbereit sein wird. Die einzige große Verbesserung der 3. Session gelang Stefan Mücke, der den Charous Lola Aston Martin in 3:29.273 Minuten um den Kurs bewegte. Jos Verstappen fuhr derweil die provisorische Pole in der LMP2-Klasse.



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