Die Piloten der Formel 3 EuroSerie lassen den Gästen aus Großbritannien beim Formel 3 Masters in Zolder keine Chance. Im Qualifying belegten die Fahrer vom Festland die ersten zwölf Positionen. Schnellster war Romain Grosjean, der als Spitzenreiter in der EuroSerie zum Einladungsrennen nach Belgien reiste. Ebenfalls in der ersten Startreihe steht Franck Mailleux, der nur eine Zehntelsekunde langsamer war als der Pole-Setter. Die Piloten aus der EuroSerie hatten in den letzten Jahren schon immer einen Vorteil: Beim Masters wird auf Kumho-Reifen gefahren. Zwar wird nicht die gleiche Mischung wie in der Meisterschaft verwendet, doch die Gummis verhalten sich ähnlich.

Das Traditionsrennen fand bekanntlich zum ersten Mal nicht in Zandvoort statt. Zum ersten Mal wurde auch ein neuer Qualifikationsmodus gefahren. Wie gewohnt wurde das Feld in zwei Gruppen geteilt. Die besten zehn Piloten jeder Gruppe sollten sich für ein Finale qualifizieren, in dem um die Pole Position gekämpft wurde. In der ersten Runde sicherte sich Nico Hülkenberg die Bestzeit, die er im Finale aber nicht wiederholen konnte. Immerhin schaffte es der Deutsche auf den dritten Rang.

Insgesamt schafften es 15 Piloten aus der EuroSerie in die letzte Runde des Zeittrainings. Zwei von ihnen sorgten in der Schlussphase für Unterbrechungen. Kamui Kobayashi und Yann Clairay drehten sich von der Strecke. Erst nach der letzten Rotphase konnte sich Romain Grosjean an die Spitze setzen. Brendan Hartley, der im Auto von Sébastien Buemi sitzt, wurde sensationeller Sechster. Bester Pilot aus der britischen Meisterschaft wurde Jonathan Kennard vor Maro Engel auf Position 13. Marko Asmer, der das Geschehen in Großbritannien bestimmt, musste sich mit Platz 16 zufrieden geben.