Erstmals gingen am Montag die Boliden der neuen Speedcar Series für Testfahrten auf die Strecke und nach Aussagen der Piloten, war es ein regelrechtes Vergnügen, die 600 PS starken Fahrzeuge um den Virginia International Raceway zu bewegen. Jean Alesi, Johnny Herbert, Stefan Johansson, Gianni Morbidelli und Mike Bliss waren jene fünf Fahrer, die den Spaß auskosten durften.
"Es ist eines der wenigen Autos, von denen ich geträumt habe, sie zu fahren und es war wie erwartet - viel Spaß und jede Menge Power", sagte Alesi, der gerade den Spaß am Fahren als besonders wichtigen Punkt für einen Fahrer sieht. "Wenn man im Auto Spaß hat, dann hat man in der Meisterschaft Spaß."
Auch Johnny Herbert hatte nach der ersten Ausfahrt gute Laune: "Es war großartig, endlich hinter das Steuer eines Autos zu kommen, dass sehr fahrbar und auch spaßig ist. Ich denke, dass das für gutes Racing sorgen wird, sobald die Serie startet." Besonders überrascht war Herbert von der Kraft der Fahrzeuge und auch das Feedback der Boliden hatte es ihm angetan.
Stefan Johansson und Gianni Morbidelli standen ihren Vorrednern in Punkto guter Stimmung in nichts nach. "Ich bin erfreut, wie gut das Auto unterwegs ist und wie hoch der Grip ist. Ich habe das nicht erwartet", sagte Johansson und Morbidelli meinte: "Ich bin sehr begeistert - es ist das lustigste Auto zum Fahren, sehr einfach, sehr kraftvoll und sehr gut ausbalanciert."
Benjamin Durand, Ingenieur in der Speedcar Series, war zufrieden, dass die Fahrer mit dem Handling bereits so gut zurecht kamen, meinte aber, dass bis zum Serienstart im November noch viel Arbeit zu tun sei. Auch Peter Guild, der ebenfalls als Ingenieur tätig ist, sprach davon, dass die gewonnen Daten vor allem für die Anpassung der Fahrzeuge für jene Rennstrecken wichtig sein werden, die letztendlich von der Serie besucht werden.

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