Sebastian Vettel schlug ein wie die berühmte Bombe. Nein, nicht nur in der Formel 1 als Testfahrer bei BMW Sauber, auch in der Renault World Series, wo er 2006 in Misano als Gastfahrer an den Start ging und auf Anhieb siegte. Ein Kinderspiel ist diese Rennserie deshalb aber nicht. "In Misano hat alles gepasst", erinnert sich Sebastian zurück. "In Spa war ich auch vorne dabei, leider kam dann das Problem mit dem Finger." Bei einem Unfall im ersten Rennen zog er sich Schnittverletzungen an der Hand zu.

Das ist aber schon lange verheilt. "Derzeit läuft noch die Einschreibefrist, bislang haben sich schon viele Fahrer aus der F3 EuroSerie eingeschrieben, die ich natürlich schon kenne." Aber wie groß die Konkurrenz wird, kann er momentan noch nicht sagen. Nur eins ist klar: Ein Selbstläufer wird der erhoffte Titelgewinn nicht.

Schon gar nicht, weil seine Saisonvorbereitung eingeschränkt ist. "Den ersten Test habe ich schon hinter mir, vor Saisonstart habe ich noch zwei Testtage am Nürburgring", verriet er uns. "Der andere Vorsaisontest kollidiert leider mit dem Australien GP, da kann ich dann leider nicht testen. Denn man fliegt eben etwas mehr als zwei Stunden nach Australien. Also müssen die zwei Tage reichen."