Mit einer Bestzeit starteten die Porsche RS Spyder in den Wintertest auf dem Sebring International Raceway, mit dem für die American Le Mans Series am Montag der Countdown für den Start in die neue Saison begann. Schnellster auf dem Flugplatzkurs in Florida, auf dem am 17. März das traditionsreiche 12-Stunden-Rennen ausgetragen wird, war der von Penske Motorsports eingesetzte und von Helio Castroneves (Brasilien) gefahrene RS Spyder mit der Startnummer 7.

Der RS Spyder mit der Startnummer 15, der erst vor kurzem von Porsche an sein US-Kundenteam Dyson Racing ausgeliefert wurde und in dem sich Chris Dyson (USA) und Andy Wallace (Großbritannien) abwechselten, kam mit 2,666 Sekunden Rückstand auf die zweitschnellste Zeit.

"Wir haben vor allem verschiedene Reifenvarianten getestet und diverse Fahrwerksabstimmungen erarbeitet und dabei mit beiden Autos schöne Fortschritte erzielt", zeigte sich Dieter Steinhauser, Leiter Motorsportentwicklung und Projektleiter RS Spyder, mit dem ersten Testtag sichtlich zufrieden. Auch Helio Castroneves zog für sich eine positive Bilanz. "Ich kann mit dem RS Spyder noch sehr viel lernen und bin dankbar, dass ich heute den ganzen Tag fahren durfte", meinte der zweifache Gewinner der berühmten 500 Meilen von Indianapolis. "Schließlich will ich für Porsche einen guten Job machen. Ich kann es kaum erwarten, bis wir hierher zurückkommen und das Rennen fahren."

Im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports kamen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Johannes van Overbeek (USA) auf die zweitschnellste Zeit in der Klasse GT2.

Die schnellsten Zeiten am 1. Testtag

1. Penske Motorsports, Porsche RS Spyder (LMP2), 1:47,228 Min.
2. Dyson Racing, Porsche RS Spyder (LMP2), + 2,666
3. Fernandez Racing, Lola Acura (LMP2), + 2,938
4. Andretti Green Racing, Courage Acura (LMP2), + 3,519
5. Intersport Racing, Lola AER (LMP2), + 4,522
6. Highcroft Racing, Courage Acura (LMP2), + 5,244
7. Autocon Motorsports, Lola EX257 (LMP1), + 8,386