Wenn es am kommenden Wochenende im Stade de France in Paris das diesjährige Race of Champions über die Bühne geht, dann wird Mattias Ekström zusammen mit Tom Kristensen versuchen, den Titel im Nations Cup zu verteidigen. "Letztes Jahr sind Tom und ich sehr schnell gefahren", erzählte der Schwede motorsport-magazin.com und erinnerte sich aber auch an einen kleinen Wehrmutstropfen des Vorjahres: "Leider habe ich beim individuellen Race of Champions ein bisschen Pech gehabt, da ein Auto vor mir kaputt gegangen ist."

Was bei so einem Event, bei dem die Show im Vordergrund steht, aber auf keinen Fall fehlen darf, ist der Spaß. Laut Ekström kommt der auf Fahrerseite keinesfalls zu kurz. "Ich freue mich immer auf das Race of Champions. Ich bin dort schon zwei Mal gefahren die Atmosphäre von den Zuschauern im Stadion und auch die anderen Fahrer zu treffen, macht sehr viel Spaß. Ich genieße jede Minute, wenn ich da bin", erklärte Ekström. Doch auch wenn der Genuss ein großer ist, die Rennfahrerseele kommt den Teilnehmern dennoch nicht abhanden. "Von jedem kommt da der Ehrgeiz durch. Wir lachen schon viel, aber wenn man im Auto sitzt und den Helm aufhat, dann wird es ernst und man gibt das absolute Maximum", sagte der DTM-Pilot.

Im vergangenen Jahr führte dieser Ehrgeiz eben dazu, dass er zusammen mit seinem Audi-Teamkollegen aus der DTM, Tom Kristensen, den Nations Cup gewinnen konnte. Deswegen sind die Ziele für dieses Jahr recht einfach zu definieren: "Ich hoffe, dass es dieses Jahr wieder so gut läuft und dass wir den Titel in der Teamwertung verteidigen können. Im individuellen Teil, will ich nur Gas geben und so weit wie möglich kommen." Neben der Möglichkeit, Gas zu geben, bietet das Race of Champions aber noch einen weiteren Vorteil. Ekström meinte: "Das Gute ist, dass man das Renngefühl in den Körper bekommt. Ich versuche mich so gut wie möglich vorzubereiten und zum Race of Champions geht man mit einem lockeren Gefühl, aber vollem Ernst."