Bei seinem letzten Rennen in der Formel 3 zeigte sich Adrian Sutil in Macau von seiner besten Seite und beendete das wichtigste F3 Rennen der Welt auf Platz 3 und war damit bester Deutscher und bester Rookie.
Sutil überzeugte von Startplatz 6 kommend mit spannenden Überholmanövern und musste sich am Ende nur den beiden Mercedes-Piloten Mike Conway und Richard Antinucci geschlagen geben.
"Es war ein aufregendes und wirklich faszinierendes Rennen mit einigen haarigen Situationen. Ich hatte einige Kämpfe und am Ende einen beinharten aber fairen Fight mit Richard Antinucci, der uns beide aber sicher eine noch bessere Platzierung gekostet hat. Wir haben am Ende die Lücke zu Conway, die er nach dem Startunfall hatte, zugefahren und ich bin mir sicher, wir hätten ihn schnappen können, wenn wir noch 2-3 Runden gehabt hätten", freute sich der Gräfelfinger.
Am Ende des Tages war Sutil hochzufrieden: "Ich bin mit Platz 3 sehr happy, denn im Vergleich zu den Mercedes-Motoren ist mein Toyota-Motor um ca. 20 kg schwerer, was leider doch ein ziemlicher Nachteil ist. Ich denke uns hatte keiner auf dem Podium erwartet. Mein Team Tom's Toyota hat einen super Job gemacht und ich bin wirklich sehr glücklich, dass ich nach dem Gewinn der All-Japan F3 Meisterschaft für mein Team und für Toyota den ersten Podiumsplatz in Macau seit 1999 herausfahren konnte. Es ist schade, dass meine Zeit in Japan jetzt endet, aber es gibt neue Herausforderungen die 2007 auf mich warten. Es war ein unglaubliches Jahr in einem Top F3 Team, das für mich zu den besten der Welt zählt. Ich war nach meinem Jahr mit ASM einiges gewohnt, aber Tom's konnte nahtlos an die Leistung anschließen."
"Jetzt werde ich erst einmal noch ein paar Tage in Japan ausspannen und das erfolgreiche Jahr genießen. Dann komme ich zurück nach Deutschland und hoffe, dass dann auch entschieden ist wie es 2007 für mich weitergeht."

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