Formula Superfund? Noch nie gehört? Vor zwei Jahren war sie ein heißer Anwärter auf jenen Status, den jetzt die GP2 einnimmt. Doch plötzlich war alles aus.
Stephan HeubleinLesezeit: 1 Min
Stephan HeubleinChefredakteur
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Timo Glock kennt den Superfund-Boliden aus dem Jahr 2004., Foto: Sutton
Lange ist es her, dass die Motorsportwelt ein Lebenszeichen von der Formula Superfund, der ehemaligen Euro3000 Serie, gesehen hat. In der vergangenen Woche war es so weit: Timo Glock durfte in Jerez einen überarbeiteten Formula Superfund Boliden testen.
"Sie haben das Auto von Grund neu aufgebaut", sagte Glock gegenüber motorsport-magazin.com. "Der Test an sich ist ganz gut gelaufen. Wir hatten am ersten Tag noch etwas Probleme mit dem Wetter und auch einige kleinere Defekte, aber danach lief es ganz gut."
Glock gehörte vor zwei Jahren bereits zum Entwicklungsteam, das den Wagen getestet hat. Was hat sich seitdem verändert? "Das Auto hat etwas mehr Leistung, mittlerweile knapp 790 PS. So weit ich weiß, wurde das Monocoque abgeändert, allerdings ist das Auto immer noch zu schwer. Wenn sie es etwas leichter machen können, dürfte es ein gutes Auto werden." Ob und wann die Rennserie ihr seit 2005 verschobenes Debüt geben wird, weiß aber auch Timo nicht. Für ihn kommt ein Start in der Formula Superfund ohnehin nicht in Frage.
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