Nach einem spannenden Saisonfinale 2005 in Hockenheim konnte sich die Nachwuchsförderung Speed Academy der Deutschen Post im vergangenen Jahr über die zahlreichen Erfolge der von ihr geförderten Talente freuen. Und zudem über die Titel der Rennfahrer-Fraktion der Jury Timo Glock und Christian Menzel.

Zum den geförderten Nachwuchsfahrern der Rennsaison 2005 gehörten die Nachwuchspiloten Peter Elkmann, Marc Hennerici, Nicolas Hülkenberg, Pascal Kochem, Adrian Sutil und Christian Vietoris.

Peter Elkmann kam erst mitten im Jahr als Ersatz für Maximilian Götz ins Team, konnte aber bereits im September souverän den Meistertitel im Recaro Formel 3 Cup einfahren. Adrian Sutil wurde Vizemeister in der Formel 3 Euroserie. Pascal Kochem holte in dieser F3-Serie den Titel "Rookie of the Year". Marc Hennerici, einziger Tourenwagenpilot des Kaders, lies sich bis Mitte November Zeit. Erst im letzten Rennen schnappte er sich den Weltmeistertitel in der Privatfahrerwertung der WTCC.

Den Titel "Rookie of the Year" hatte Nico Hülkenberg in der Formel BMW ADAC schon im Herbst in der Tasche. Der Meistertitel wurde ihm aber erst nach dem letzten Rennen vom Sportgericht zugesprochen. Mit vier gewonnen Wertungszeiträumen holte sich Nico Hülkenberg zudem den Titel "Sieger der Deutsche Post Speed Academy 2005".

Mit einem zweiten Platz beim Saisonfinale des Porsche Carrera Cups sicherte sich auch Jurymitglied Christian Menzel in Hockenheim den Meistertitel 2005 in der Einzelwertung sowie mit seinem Teamkollegen Richard Lietz den Meistertitel in der Teamwertung. Doch wir sind noch nicht am Ende der Erfolgsliste des vergangenen Jahres: Timo Glock fuhr 2005 bei den ChampCars und holte bei der amerikanischen Formel 1 den Titel "Rookie of the Year".

Eine stolze Bilanz der Speed Academy 2005, die sich mehr als sehen lassen kann und die weit über den Erwartungen lag. Die Saison 2005 hat gezeigt, dass die Jury der Nachwuchsförderung der Deutschen Post den richtigen Riecher hatte. Jeder einzelne der erfolgreichen Kandidaten besitzt das Potenzial auch in Zukunft ein wirklich guter Rennfahrer zu werden. Vor allem aber boten alle Piloten das ganze vergangene Jahr über unterhaltsames Racing pur.

2005 war das Jahr der Triumphe für die Kandidaten der Speed Academy. Kein Grund zum Ausruhen, sondern Ansporn für "alle Ampeln auf grün" und die dritte Saison der Speed Academy.