Weltweit freuten sich die Fans im letzten November über die Cockpit-Rückkehr der Helden von einst: Nigel Mansell, Emerson Fittipaldi, Riccardo Patrese & Co kehrten in Kyalami ins Renngeschehen zurück.

Für Ex-Weltmeister Nelson Piquet ist die Grand Prix Masters Serie hingegen keine Alternative zu seinem erfolgreichen Geschäftsleben. "So etwas würde ich niemals machen, denn meine Zeit als Rennfahrer ist vorbei und ich habe einen neuen Job", schloss er in Autosprint ein Comeback aus.

"Das ist eine Serie für Leute ohne Geld, die auf diese Weise irgendwie etwas verdienen möchten", kritisierte der 53-jährige weiter. "Davon abgesehen finde ich es sinnlos bei so einem Müll mitzufahren. Warum sollte ich mit über 50 noch einmal in ein Rennauto steigen? Keine Chance."

Stattdessen konzentriert sich Piquet lieber auf sein neues Leben als Unternehmer. "Meine Firma ist immens gewachsen: Wir haben mehr als 1.025 Angestellte und einen Umsatz von über 200 Millionen Dollar. Ich verdiene jetzt viel mehr als zu meinen F1-Zeiten. In den nächsten fünf Jahren werde ich doppelt so viel verdienen wir Michael Schumacher in seiner gesamten Karriere."