Am 3. Dezember haben vier Fahrer aus der Formel BMW die Gelegenheit, sich beim "Race of Champions" in Paris an der Seite der weltweit besten Rennfahrer zu präsentieren: Nicolas Hülkenberg (Emmerich), Dean Smith (GBR), Salman Al Khalifa (BRN) und Robert Wickens (CAN) werden im Rahmenprogramm der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet, zu sehen sein.
Drei Piloten aus diesem Quartett von talentierten Nachwuchspiloten haben in der abgelaufenen Saison ihren ersten großen Titel im Formelsport errungen und sich in einer der vier regionalen Formel BMW Meisterschaften durchgesetzt. Hülkenberg (18) entschied die deutsche Formel BMW ADAC Meisterschaft für sich, Smith (17) gewann das britische Championat, und Al Khalifa (23) kam in Asien zu Meisterehren. Wickens (16) hatte bis zum Saisonfinale Chancen auf den Sieg in der Formula BMW USA und war der konstanteste Fahrer der Serie.
"Das Race of Champions ist eine großartige Bühne für die Formel BMW", meint BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Vier internationale Formel BMW Talente werden ihre Serie in Paris vertreten. Alle vier haben danach noch einen großen Auftritt: Beim Formel BMW Weltfinale in Bahrain fahren sie um eine Formel-1-Testfahrt im BMW Sauber F1 Team."
Bevor Hülkenberg, Smith, Al Khalifa und Wickens beim Formel BMW Weltfinale auf dem "Bahrain International Circuit" versuchen, ihre erfolgreiche Saisonbilanz in 2005 mit einem Erfolg zu krönen, stellen sie beim "Race of Champions" vor einer einmaligen Kulisse ihr fahrerisches Können unter Beweis. Im vergangenen Jahr pilgerten über 62 000 Motorsport-Fans ins Pariser "Stade de France", um Weltklasse-Fahrer wie Michael Schumacher (Kerpen) und Sebastien Loeb (FRA) zu bejubeln.
Fredrik Johnson, Präsident von International Media Productions, entwarf 1988 das Konzept der Veranstaltung gemeinsam mit der Rallye-Fahrerin Michele Mouton. Johnson sagt: "Wir sind froh, dass die Formel BMW im Rahmen des "Race of Champions"-Programms fährt. Das ist das erste Mal, dass Formelfahrzeuge ein Rennen auf dem Parallelkurs im Stade de France fahren werden. Wir freuen uns auf die Fahrzeuge und auf vier der talentiertesten Nachwuchsfahrer der Welt."
"In so einer Atmosphäre bekommt man als Fahrer Gänsehaut", sagt Hülkenberg: "Ich freue mich riesig darauf. Es wird darum gehen, den Fans einen Einblick in unsere Serie zu geben und einfach Spaß auf der Strecke zu haben. Das wird ein unvergessliches Erlebnis." Smith teilt diese Meinung und sagt: "So viele Zuschauer wie in Paris haben mir ganz sicher noch nie beim Fahren zugesehen. Für einen jungen Piloten gibt es nichts Besseres, als sich vor so einer Kulisse neben all den Superstars zeigen zu können. Es wird ein wahres Motorsport-Fest. Ich bin stolz, dabei sein zu können."
Wickens fügt hinzu: "Als ich erfahren habe, dass ich beim Race of Champions antreten darf, konnte ich es zunächst nicht glauben. Das wird eine unglaubliche Veranstaltung. Ich freue mich besonders darauf, Sebastien Loeb aus der Nähe zu sehen, denn ich verfolge auch den Rallyesport – und da ist er einfach der Beste." Rallye-Weltmeister Loeb vertritt gemeinsam mit seinem Landsmann Jean Alesi die französischen Farben. Darüber hinaus haben auch Dan Wheldon (GBR), Sébastien Bourdais (FRA), Stéphane Peterhansel (FRA) und David Coulthard (GBR) ihre Teilnahme bestätigt. In einem einzigartigen Wettkampf treten die Stars auf unterschiedlichen Fahrzeugmodellen gegeneinander an. 2004 setzte sich der Finne Heikki Kovalainen beim "Race of Champions" durch.



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