"Heute haben wir Geschichte geschrieben!" Dessen ist sich der ehemalige Formel 1 Weltmeister und erste Pole-Sitter der neuen Grand Prix Masters Serie nach dem zweiten Tag des Debütwochenendes im südafrikanischen Kyalami sicher.

"Das hier ist keine Show, es ist absoluter ernst!", sagte Nigel Mansell über die neue Rennserie mit den altbekannten Stars längst vergangen geglaubter Motorsportzeiten. "Wir waren heute richtig schnell! So schnell bin ich seit einiger Zeit nicht mehr gefahren. Das war wirklich verrückt!"

Nach dem hart umkämpften Qualifying war sich der Löwe sicher: "Wir haben nichts von unserem Speed und der Liebe für diesen großartigen Sport verloren!"

Nicht anders beurteilt der Ex-Champion Emerson Fittipaldi die Situation: "Es ist wie in den alten Zeiten!", jubilierte der Brasilianer. "Wir haben bis ans Limit und manchmal sogar darüber hinaus gepusht! Diese Auto sind echte Rennbestien und es ist ein unglaubliches Gefühl hinter dem Steuer zu sitzen."

Wie Mansell und Fittipaldi wurde auch der Drittschnellste des Qualifyings, Riccardo Patrese, vom Rennfieber und dem Enthusiasmus für die neue Rennserie gepackt. "Es war genauso wie in alten Zeiten und ich habe es genossen", so der Italiener. "Es wäre eine absolute Untertreibung nur zu sagen, dass ich vor dem Rennen aufgeregt bin."

Spätestens mit diesem Debütrennen der Grand Prix Masters am Sonntag bekommen dann Emerson Fittipaldis Schlussworte eine nahezu mystische Bedeutung: "An diesem Wochenende hat ein neues Kapitel im Motorsport begonnen und es wird garantiert für viele Generationen fortgesetzt werden."