Mit einem souveränen Doppelsieg der beiden RuSport-Piloten Justin Wilson und A.J. Allmendinger endete die Champ Car Saison 2005 in den Straßen von Mexico City.
In einem spannenden Rennen sicherte sich Paul Tracy in den Schlussrunden nach einer tollen Aufholjagd den dritten und letzten Podestplatz hinter den beiden RuSport-Fahrern. Bis kurz vor Schluss gehörte dieser dritte Platz noch Timo Glock, der sich ebenfalls von seinem 12. Startplatz weit nach vorne gekämpft hatte.
Nach einer Kollision mit Mario Dominguez zog sich der Deutsche aber nicht nur den Zorn der mexikanischen Motorsportfans zu, sondern musste er beim folgenden Re-Start nach der Safety-Car-Phase sowohl Tracy als auch den neuen Vizemeister Oriol Seriva mangels Push-To-Pass-Power ziehen lassen.
Am Ende sprang für Glock somit ein guter 5. Platz heraus. Direkt hinter ihm überquerte Champ Car Veteran Jimmy Vasser die Ziellinie als Sechster. Rang 7 ging an den starken Nelson Philippe, der sowohl Alex Tagliani als auch Andrew Ranger und Will Power hinter sich halten konnte. Die einzigen Ausfälle des Saisonfinales waren Ronnie Bremer, Ricardo Sperafico sowie Champion Sebastien Bourdais.
Während Bremer schon in Runde 18 mit einem heftigen Abflug ausschied, kollidierte Bourdais nach 61 Runden mit Cristiano da Matta. Während der Brasilianer immerhin noch 14. wurde, stieg der Franzose enttäuscht aus seinem Newman/Haas-Boliden aus.
Am Meisterschaftsstand änderte das letzte Saisonrennen nichts mehr: Bourdais hatte seinen Titel bereits vorher erfolgreich verteidigt. Der Rookie-Titel geht unterdessen nach Deutschland: Timo Glock wurde zum besten Neuling des Jahres gekürt.



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