Paul di Resta (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:33,496 min) eroberte die Pole Position für den 18. Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie. Der 19-jährige Schotte startet damit bereits zum dritten Mal von der besten Startposition. Lewis Hamilton (ASM F3, Dallara-Mercedes, 1:34,039 min) belegte auf dem EuroSpeedway Lausitz den zweiten Platz vor Franck Perera (Prema Powerteam, Dallara-Opel, 1:34,196 min) und Lucas di Grassi (Manor Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:34,498 min).
Zweimal musste das Qualifying für den 18. Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie auf dem EuroSpeedway Lausitz unterbrochen werden. Zur Halbzeit des Qualifyings drehte sich Átila Abreu (Mücke Motorsport, Dallara-Mercedes, 1:37,670 min) ins Kiesbett und verursachte damit die erste Unterbrechung. Zwei Minuten vor Schluss kollidierte Abreu mit seinem Landsmann Lucas di Grassi. Beide Brasilianer rutschten neben die Piste und die rote Flagge wurde ein zweites Mal gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt verblieben nur noch zwei Minuten Restzeit, woraufhin die Rennleitung das Qualifying vorzeitig abbrach.
Zuvor lieferten sich Paul di Resta und Lewis Hamilton einen harten Zweikampf um die Pole Position. Mehrfach wechselte dabei die Führung, bis di Resta am Ende die Nase vorn hatte. Der schon als Champion feststehende Brite Hamilton konnte wegen des Abbruchs nicht mehr kontern und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben.
Paul di Resta (Manor Motorsport):
Es ist schön, am Sonntag von der Pole Position zu starten. Mein Auto war noch besser als im freien Training, es war wirklich gut. Es war nur schwierig, eine freie Runde zu finden.
Lewis Hamilton (ASM F3):
Ich bin zufrieden mit dem zweiten Platz. Ich würde nicht sagen, dass Paul unschlagbar war, er hatte vielleicht etwas mehr Glück. Er fuhr seine schnellste Runde zu einem späteren Zeitpunkt, als die Strecke besser war. Aber dennoch freue ich mich, dass mein altes Team Manor Motorsport die Pole Position hat. Und Paul ist vor allem im Regen ein sehr guter Rennfahrer.
Franck Perera (Prema Powerteam):
Ich freue mich über den dritten Platz. Die Strecke ist im Regen schwierig. Es ist mir gelungen, fehlerfrei zu bleiben und deshalb bin ich unter den ersten Drei.



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