IndyCar

Rene Binder: Indycar ist noch cooler, als ich erwartet hatte!

In weniger als drei Wochen startet Rene Binder in einen neuen Karriereabschnitt: Der Sprung über den großen Teich in die Verizon Indycar Series.

Motorsport-Magazin.com - Der erste Besuch in Indianapolis, dem Mekka des amerikanischen Formelsports, hat bei Rene Binder einen übersehbaren Glanz in seinen Augen hinterlassen: "Es ist schwer, von dieser Serie nicht begeistert zu sein, aber was mich am meisten beeindruckt: Die Amerikaner haben alles, was es braucht, um Fahrer und Fans zu begeistern, versuchen aber immer auch die Kosten in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Da versucht ein Penske nicht, die kleinen Teams an die Wand zu drücken."

Sein neues Team, Juncos Racing, ist so ein kleiner Rennstall, der nur einen Steinwurf vom Indianapolis Motor Speedway entfernt in einem neuen 4000 m² großen Headquarter stationiert ist. Dort wurde in den letzten Wochen ein neuer Dallara-Chevrolet V6 aufgebaut und für die ersten und einzigen Testfahrten in Phönix und St. Petersburg vorbereitet. Rene: "Das Team hat die neuen Teile erst knapp vor dem ersten Rookie-Test in Phönix bekommen, deshalb haben wir im Gegensatz zu anderen Teams noch einen Berg Arbeit vor uns, aber ich hoffe, dass ich in Sebring dann problemlos mein Testprogramm abspulen kann."

Neben zahlreichen Meetings, medizinischen Tests und einem Besuch bei Indycar-Präsident, Jay Frye, stand für den Neuzugang aus "Austria" auch ein Medientag bei Juncos Racing am Programm. "Wir hatten immerhin den Fernsehsender Fox Sports und etliche Journalisten bei uns im Haus, und das, obwohl am selben Tag bei den Indianapolis Colts (Football) ein neuer Trainer verpflichtet wurde. Das Interesse an INDYCAR ist auf alle Fälle sehr groß, was sicher auch am Design der neuen Autos liegt. Hier herrscht in den USA ganz klar eine Aufbruchsstimmung."

Vor seiner Rückkehr aus den Staaten machte der ehemalige World Series Pilot noch einen Abstecher nach North Carolina, um sich dort am Simulator von Chevrolet auf den Stadtkurs von St. Petersburg einzuschießen.

"Ich bin dort sehr gut zurechtgekommen, und wie mir Pietro Fittipaldi neulich schon berichtet hat, fühlt sich dieses Auto auch wirklich wie ein World Series Auto mit mehr Leistung an. Lassen wir uns überraschen, mein Eindruck von Juncos Racing ist zumindest einmal sehr positiv."


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