Vorerst keine Rennen an Wheldons Unglücksstelle - 2012 keine Rückkehr nach Las Vegas
Keine Überraschung: Als Folge des tödlichen Unfalls von Dan Wheldon beim Saisonfinale in Las Vegas, tritt die IndyCar-Serie vorerst nicht mehr auf dem Kurs an.
Frederik Hackbarth
Das Aus für Las Vegas - nach den Vorkommnissen beim Saisonfinale 2011 wird die IndyCar-Serie vorerst keine Rennen mehr im Spielerparadies fahren, Foto: IndyCar
Die IndyCar-Serie wird ihr Saisonfinale 2012 nicht auf dem umstrittenen Las Vegas Motor Speedway abhalten. Auf dem kurzen und wegen seines starken Neigungswinkels als gefährlich geltenden Oval, war beim Abschlusslauf der diesjährigen Saison im Oktober, Ex-Champion und Indy500-Sieger Dan Wheldon tödlich verunglückt. Im Zuge der Katastrophe wurde ein massives Umdenken in Sachen Sicherheit gefordert. Der nun verkündete Startverzicht scheint daher nur logisch.
Serien-Boss Randy Bernard erklärte, dass man sich mit den Streckenbetreibern vor Ort aber darauf geeinigt hätte, in Las Vegas zu testen, um nach Lösungen für die Sicherheitsproblematik zu suchen und die Tür für eine mögliche Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt offen zu halten. Der Ovalkurs im Spielerparadies war erst in diesem Jahr in den Kalender zurückgekehrt, nachdem mit den Champ Cars dort zuletzt 2005 eine großkalibrige Formelserie unterwegs war. Die geplanten Tests sollen allerdings erst nach dem korrekten Abschluss der Unfalluntersuchungen abgehalten werden.
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