Trotz der erfolgreichen Testfahrten in der vergangenen Woche, als man mit beiden Autos im Spitzenfeld landete, wird Newman/Haas Racing beim Auftakt der IndyCar Serie in St. Petersburg nur einen Boliden an den Start bringen. Die 29. Rennsaison des Teams wird Oriol Servia in Angriff nehmen, der allerdings nur für das Auftaktrennen bestätigt wurde.
2003 fuhr Servia bereits mit der Champ Car Serie in St. Petersburg, zum letzten Mal war er 2008 dabei, beim ersten Rennen nach der Wiedervereinigung. "St. Petersburg ist einer der besten Stadtkurse, die wir im Rennkalender haben", ist der Routinier überzeugt. "Ich glaube es bräuchte nur ein paar mehr Häuserblöcke, damit die Strecke noch etwas länger ist."
Nach den erfolgreichen Testfahrten, bei denen auch James Hinchcliffe im zweiten Boliden von Newman/Haas Racing zu überzeugen wusste, geht Servia voller Hoffnung in das anstehende Wochenende. "Das Team ist so erfolgshungrig wie noch nie zuvor. Jeder arbeitet so hart, als wäre es sein erstes Rennen überhaupt, dabei sind schon 28 Jahre Erfahrung vorhanden."
Auch Servia bringt jede Menge Erfahrung mit, doch in der letzten Saison absolvierte er keinen einzigen Renneinsatz. "Etwas eingerostet zu sein, kann keine Entschuldigung sein. Ich fühle mich bereit und denke, dass wir in St. Petersburg überzeugen können."
Die Statistik des Teams spricht jedenfalls für Servia und Newman/Haas Racing. In vier Rennen auf dem Stadtkurs stand man nicht nur zwei Mal auf der Pole und zwei Mal auf dem Podium, sondern holte auch einen Sieg. Der geht übrigens auf das Konto von Sebastien Bourdais, der 2003 bei seinem ersten Champ Car-Start gewann.

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