Für vier Fahrer ist die achte Saisonstation ein ganz besonderer Halt im aktuellen Rennkalender. Adrian Valles, Roldan Rodriguez und Javier Villa fahren erneut in ihrer Heimat und für Andy Soucek ist es der erste Auftritt auf spanischem Boden in der aktuellen Saison. Ein Grund für übermäßige Euphorie ist das aber noch lange nicht - als bester Lokalmatador belegte Villa im Qualifying nur den 14. Platz, gefolgt von seinen drei Landsmännern.
"Trotzdem ist das ein besonderes Rennen für mich, denn es ist mein Heimspiel. Sogar mein erstes, denn ich bin in Barcelona nicht gefahren", berichtete Andy Soucek gegenüber dem adrivo Motorsport Magazin. Eigentlich hatte sich der SuperNova-Pilot einen Platz unter den besten Acht erhofft, den er auch zwischenzeitlich inne hielt. "Aber in den letzten beiden Runden wurde ich im Verkehr aufgehalten und konnte meine Zeit nicht mehr verbessern. Die Konkurrenz konnte das - und ich wurde bis auf Rang 15 nach hinten gereicht." Trotzdem sei das Wochenende noch nicht verloren, denn mit einer guten Strategie können man in dem langen Rennen noch in die Punkte fahren, so der Spanier weiter. "Auf jeden Fall hat es heute schon richtig Spaß gemacht. Wir bekommen immer mehr Grip und können immer später bremsen..."
Genau einen Platz hinter Soucek steht Adrian Valles ebenfalls in der achten Startreihe. Auch er beschwerte sich nach dem Zeitfahren über den regen Verkehr. "Immer wieder wurde ich in der letzten Kurve aufgehalten", klagte Valles. "Ich hätte eine halbe Sekunde schneller fahren können und wäre damit in den Top-Ten gewesen. Aber in der GP2 gibt es immer wieder das selbe Theater, eigentlich hätte man längst zwei getrennte Gruppen bilden sollen und zwei kleine Qualifying fahren müssen." Trotzdem freut sich der Spanier auf sein Heimrennen, auf das er sich übrigens mit einer Stunde freiem Training im Formel 3 vorbereitet hat. "Jetzt ist aber alles anders. Eigentlich war der Test reinste Geldverschwendung."

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