Pastor Maldonado kann mit seinem Qualifying auf dem engen Stadtkurs von Valencia zufrieden sein. Mit 71 Tausendsteln Rückstand landete der Mann aus dem Piquet Sports Rennstall hinter Giorgio Pantano auf der zweiten Position - im Vergleich zu Ungarn, wo er aus der letzten Reihe in das Rennen gehen musste, ist das eine komfortable Ausgangslage. "Das war wirklich nicht schlecht", sagte Maldonado gegenüber dem adrivo Motorsport Magazin, ärgerte sich aber dennoch über den regen Verkehr auf der 5,440 Kilometer langen Piste. "Ich habe ihn jeder Runde Verkehr gehabt und wurde aufgehalten, ausgenommen meiner ersten und der letzten Runde."

Doch auch wenn es heute nicht zum besten Startplatz reichte, weiß Maldonado: "Das Rennen ist lang und es kann viel passieren. Die Strecke ist schwer und es wird sehr heiß." Doch er selbst hätte eine gute Pace und könne konstante Zeiten fahren. "Jetzt müssen wir uns nur noch eine gute Strategie überlegen, doch es kommt auch auf das Glück an, denn hier kann wirklich alles passieren", ließ Maldonado wissen.

Der Venezolaner gehört zu jenen Piloten, die bereits vor dem Rennwochenende mit einem GT-Wagen auf der Strecke unterwegs waren. "Dadurch bekam ich allerdings nur eine Idee vom Streckenverlauf. Mit dem GP2 sind wir viel schneller unterwegs, am Anfang habe ich deswegen sogar ein wenig verloren." Doch spätestens nach zwei oder drei Umläufen sei wieder alles nach Plan gelaufen. "Es ist wieder mal ein neuer Schauplatz, um sich zu versuchen. Wir werden in jeder Runde schneller, weil wir besser zurecht kommen. Es macht Spaß..." - hoffentlich ist er am Samstagabend noch einer ähnlichen Meinung.